Bericht: Janggi-Präsentation in der Zentralbibliothek

Janggi BrettAm 8. Oktober 2016 haben die Freunde der koreanischen Variante des Königlichen Spiels als Teil der Kulturveranstaltungen und Feierlichkeiten zu 570 Jahren “Hangeul”, das ist die koreanische Schrift, einen Janggi-Workshop in der Hamburger Zentralbibliothek angeboten. In Süd-Korea wird jährlich am 9. Oktober der Erfindung der koreanischen Schrift durch König Sejong (1397-1450) gedacht (in Nord-Korea dagegen bereits am 15. Januar). Eingebettet in ein facettenreiches Kulturprogramm – unter anderem rockte eine K-Pop-Band das Publikum! – erfreute sich der Workshop des regen Interesses zahlreicher Besucher und war deswegen ein voller Erfolg.

2016-10-08 Janggi Workshop 2Zwischen 13 und 18 Uhr standen René Gralla, Fabian Krahe, Jürgen Woscidlo, Wolfgang Reher und Hamburgs Jungstar Konrad-Leo Adler (der von seiner Mutter Dörte Adler begleitet wurde) für alle Interessierten bereit, um die Regeln des Janggi zu erklären und Testspiele durchzuführen. Besonders die Vorträge René Grallas über kulturelle Hintergründe und geschichtliche Entwicklung des Janggi trugen ihren Teil zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei Frau Okhoa Meyer von der Twer, die uns namens der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft zur Teilnahme am Hangeul-Tag eingeladen hatte, sowie bei der Leitung der Hamburger Zentralbibliothek für die wunderbare Gelegenheit, das äußerst dynamische, in Deutschland bisher aber nur Insidern bekannte Janggi einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.

Fabian Krahe

3. Schulturnier: Halstenbek vs. Grumbrechtstraße

Bericht zum Wahlpflichtbereich Schach der Grundschule Grumbrechtstraße

kifu-japAm Freitag, den 13.November 2015 fand in den Räumen der Japanischen Schule Hamburg in Halstenbek das nunmehr dritte Shôgi-Turnier zwischen der Schule Grumbrechtstraße und der Japanischen Schule statt. Beide Mannschaften waren mit sieben Spielerinnen und Spielern angetreten, so dass vielen spannenden Matches nichts mehr entgegenstand.

Gespielt wurden drei Runden im Gruppen. Die Sieger der Gruppenspiele gingen ins Endturnier um die Plätze eins bis vier.
Die Mannschaft aus Heimfeld trat in Bestbesetzung mit bewährten Spielern an, während die Mannschaft der Japanischen Schule, um die Klassenlehrerin Fr. Yukiko Kuboyama mit einer hoch motivierten Mannschaft ins Rennen ging, davon vielen Anfängern, die erst vor einigen Monaten das Spiel gelernt hatten.

Hier die Mannschaftsaufstellung der Schulen:
1) Japanische Schule:
Jungen:
Soma Okano
Taiyo Suzuki
Daichi Suzuki
Kotaro Yamatake

Mädchen:
Moeka Takisawa
Kana Iguchi
Yuna Kanakubo

2) Schule Grumbrechtstraße:
Konrad Leo Adler.
Ghreesham Monjounath,
Ahmed Cetin.
Ian Meinköhn,
Adriano Americo
Paul Geißler
Jaarck van Vhooris.

Mit Konrad-Leo Adler, Ahmed Cetin und Jaarck Van Vhooris konnten drei erfahrene Spieler reaktiviert werden und die Pokalplätze besetzen konnten. Mit Adriano Americo, Ian Meinköhn und Paul Geißler („General Attacke“) standen drei hervorragende Stützen der Heimfelder Mannschaft im Aufgebot.
Als Spitzenspieler der japanischen Mannschaft zeigten sich Soma Okano und Yuna Kanakubo. Soma gelang es mit starkem Positionsspiel bis zum Kampf um die Pokale vorzudringen. Er erreichte schließlich Platz vier. Yuna Kanalubo spielte sehr konzentriert und zeigte in ihren Partien – besonders in der Defensive – Stärke und Nerven.

Nach dem Ausspielen und nach einem gemeinsamen Mittagessen, bei dem die Schüler sich rege austauschten, wurde die Siegerehrung durchgeführt. Dabei ging niemand leer aus, denn jeder erhielt eine Urkunde, einen Pokal oder Medaille, sowie eine Tüte Süßigkeiten. Damit konnte sich jeder als Sieger fühlen.
Greesham Manjunath und Konrad-Leo Adler unterstrichen mit ihren Platzierungen ihre gute Performance vom 2ten Hamburger Kyu Cup 2015. Der Pokal für Jaarc war indes eine echte Überraschung, da er lange Zeit pausiert hatte.

Abgerundet wurden die kulinarischen Highlights durch den tollen Kuchen, den Fr. Americo für das Turnier gebacken hatte und leckere Getränke und Betreuung durch unsere japanischen Gastgeber.

Einen großen Dank gebührt auch Fr. Keiko Shimabukuro, die bei der Vorbereitung und Organisation des Turniers tatkräftig mitgewirkt hatte und Fabian Krahe, der als Schiedsrichter mit viel Humor und Sachkenntnis das Turnier begleitete.

Vielen Dank unseren japanischen Gastgebern für dieses gelungene Shôgifest.

Das nächste Turnier wird im Februar 2016 in Lübeck stattfinden. Ein Datum steht noch nicht fest. Wir hoffen, viele unserer Shôgifreunde dort wieder zu treffen.

Jürgen Woscidlo
-Kursleitung Schach-

Die Rangliste:
1) Konrad Leo Adler
2) Ghreesham Monjounath
3) Jaarc Van Vhooris
4) Soma Okano

Bericht vom Begleitturnier zur 22. Deutschen Meisterschaft im Xiangqi

xiangqi_chinese_chess_allsetLiebe Freunde des königlichen Spiels,

am Sonntag, den 12.Juli fanden im chinesischen Teehaus Yu Garden die letzten Runden der deutschen Einzelmeisterschaft im Xiangqi statt. In diesem Rahmen wurde auch ein Gelegenheitsturnier ausgetragen.
Harburg wurde durch die vier Musketiere: Konrad Leo Adler, Nisa Woscidlo, Vanessa Hoeldtke und Mina Woscidlo vertreten. Mina war mit sieben Jahren die jüngste Teilnehmerin. Vanessa, die das Xiangqi erst vor drei Wochen erlernte, startete als absoluter Neuling. Nisa und Konrad Leo waren in diesem Quartett die Spieler mit der meisten Spielerfahrung.

Die vier Musketiere aus Harburg. Foto by: Jürgen Woscidlo

Die vier Musketiere aus Harburg. Foto by: Juergen Woscidlo

Der fünfte in dem Teilnehmerfeld war Björn Ballfuss. Er war nicht nur der einzige Erwachsene im Teilnehmerfeld, sondern auch ein echte Bereicherung. Er hat eine so starke Sehbehinderung, dass er ein Brett mit Schachfiguren benutzen musste, wo er die Position der einzelnen Figuren ertasten konnte. Seiner Leistung sei an dieser Stelle Tribut gezollt. Auch für die teilnehmenden Kinder war das Spielen mit ihm eine besondere soziale und spielerische Erfahrung.

Während die großen Meister ihre Kämpfe ausfochten, ging es im Gelegenheitsturnier ebenfalls zur Sache! Nisa und Björn gingen in ihrer Partie mit großer Freundlichkeit zu Werke. Beide übersahen freundlich, daß der andere Figuren einstellte und schlugen diese gegenseitig nicht. Am Ende überschritt Björn die Zeit, aber da Nisa einen fehlerhaften Zug machte, einigten sich beide auf Remis (sehr salomonisch).
Konrad zog mit gewohnter Routine aufs Feld und holte in vier Runden 3 Punkte. In Runde vier verlor er gegen Björn Ballfuss, der mit ihm gleichauf lag.
So trafen sich beide in Runde 6 zum Kampf um den ersten Platz. Das Match war spannend und beide Seiten standen 1 Zug vor einem Matt. Doch Konrad hatte das Quäntchen Glück auf seiner Seite und gewann.
Vanessa Hoeldtke schlug sich tapfer, erzielte aber nur einen Punkt gegen Mina.
Nisa spielte taktisch geschickt und sehr überlegt, was sich auch in der Punkte-/Platzausbeute niederschlug. Lediglich gegen Konrad und Björn gab sie Punkte ab.
Mina spielte am Anfang sehr konzentriert ließ jedoch mit zunehmender Dauer des Turniers nach. Dies war ihrer mangelnden Turniererfahrung geschuldet. Die bekennende Rot–Spielerin spielte außerdem, als sie die schwarzen Steine zugelost bekam, weit unterhalb ihrer Möglichkeiten.

Am Ende waren alle Gewinner, denn keiner ging ohne Medaille/Pokal nach Hause. Ein schönes Turnier!

Der Turnierorganisator Uwe Frischmuth mit den Teilnehmern

Der Turnierorganisator Uwe Frischmuth mit den Teilnehmern. Foto by: Jürgen Woscidlo

Die Platzierungen:
1) Konrad Leo Adler, 4 Punkte aus 6 Runden
2) Björn Ballfuss, 3 Punkte aus 6 Runden
3) Nisa Woscidlo, 2,5 Punkte aus 5 Runden
4) Vanessa Hoeldtke, 1 Punkt aus 5 Runden
5) Mina Woscidlo, 0.5 Punkte aus 5 Runden

Für Konrad war es das letzte Turnier, das er für die Schule Grumbrechtstraße spielte.

Jürgen Woscidlo
-Kursleiter-

1. Janggi-Turnier in Hamburg

Liebe Freunde des königlichen Spiels.

Am Freitag, 03. Juli 2015, 13:30 startete das erste Janggi-Turnier in Hamburg. Damit schrieb die Schule Grumbrechtstrasse zum einem Schachgeschichte, zum anderen fand eine Entwicklung ihren Höhepunkt, welche im Oktober 2014 begonnen hatte.
Das koreanische Konsulat unterstützte das Turnier durch spenden einer Fahne und als Konsul Tong-Q Lee für die Kinder Bonbons überreichte, hatte er die Sympathie der Spieler auf seiner Seite.

1. Hambuger Janggi-Turnier 2015

v.l.n.r.: Rene Gralla, Reiner Kühlke, Konsul Tong-Q Lee und Jürgen Woscidlo. Foto by: Dörte Adler

Nach Begrüßung durch den scheidenden Schulleiter, Reiner Kühlke schritt Hr. Konsul Tong-Q Lee zur Tat und führte den ersten Zug, Pb1-c3 in der Partie Ian Meinköhn vs. Konrad Leo Adler aus. Damit eröffnete er ein Turnier, das alles bot: Emotionen, Nervenkitzel und Stichkämpfe um die Plätze 3 und 5.

1. Hambuger Janggi-Turnier 2015

1. Hambuger Janggi-Turnier 2015 – Konsul Tong-Q Lee führte den ersten Zug aus und eröffnete das Turnier. Foto by: Dörte Adler

Leider fehlte bei diesem Turnier Mr. General Attacke, Paul Geißler, der krankheitsbedingt ausfallen musste. Aber nicht der, von seiner Mutter gespendete Kuchen erweckte den Eindruck, als sei er der unsichtbare 11. Mann, denn die Partien wurden z.T. mit großem Angriffselan gespielt.

Die Topfavoriten dieses Turniers: Konrad Leo Adler, Caner Kurt, Adriano Americo, Elefterios Petridis sowie Ghreesham Manjunath erfüllten ihre Rollen nur teilweise. Bei den anderen Teilnehmern gab es doch auch die eine oder andere Überraschung.
Die erste Überraschung gab es, als Sean Joost Konrad Leo Adler um ein Haar ein Remis abgerungen hätte. Mit viel Kampfgeist spielte Sean und sorgte in einer späteren Runde –ebenfalls gegen Konrád Leo Adler – für die zweite Überraschung: Konrad, der die roten Steine führte, hatte seine Türme auf der 1. Reihe verdoppelt und den auf d1 geschlagen. Seans General auf d2 wäre jetzt eigentlich matt. Leider aber übersah Konrad den Grünen Turm auf f3, der schliesslich den Mattangriff abwehrte. Mit Tf3 x Td1 rettete Sean zunächst die Partie. Am Ergebnis der Partie und Konrads gutem Abschneiden änderte dies nichts, aber es sorgte doch für Spannung.
Kevin Wentzien startete mit 2 Siegen in den ersten zwei Runden, schwächelte jedoch und lief nach einem packenden Stichkampf mit Elefterios Petridis um Platz 5 auf den 6. (wohlverdienten) Platz ein
Ghreescham Manjunath hatte in den ersten zwei Runden nicht soviel Glück: 0 und 0,5 Punkte). Aber ab Runde 3 vergab er keine Partie mehr und lieferte sich in Runde 6 einen Stichkampf mit Adriano Americo um Platz 3. Diesen verlor er zwar, landete aber auf dem achtbaren 4 .Platz
Adriano Americo wurde seiner Favoritenrolle gerecht, denn er verlor keine einzige Partie und landete auf Platz 3. Sein Stil aus Angriff und Taktik zahlte sich aus, denn auch gegen die anderen Favoriten blieb er cool.
Caner Kurt, seines Zeichens ein Angriffsspieler und Taktiker, nicht nur im Janggi, sondern auch im Shogi, Xiangqi, Makruk und Schach gab in 5 Runden nur eine Partie aus der Hand und fuhr sicher den 2. Platz ein.

1. Hambuger Janggi-Turnier 2015

Jürgen Woscidlo überreichte Caner Kurt die Siegerurkunde für einen verdienten 2. Platz. Foto by: Dörte Adler

Nun kommen wir zu Konrad Leo Adler, der vor dem Turnier sich dadurch outete, dass Janggi eigentlich nicht sein Metier sei und er deshalb davon ausginge, dass die anderen gewinnen würden. Im Turnier war davon jedenfalls nichts zu bemerken, denn er marschierte glatt durch und holte mit 5 Punkten den 1.Platz. Konrad, der auch im Schach, Shogi und Xiangqi ein exzellenter Angriffsspieler und Taktiker ist, zeigte im Turnier große Klasse.
Ian Meinköhn und Manish Srinath belegten den geteilten 7. Platz. Sean Joost und Enrico Ruccia den geteilten 8. Platz. Somit gab es keine Verlierer.

Die Plazierungen:
1) Konrad Leo Adler
2) Caner Kurt
3) Adriano Americo
4) Ghreesham Manjunath
5) Elefterios Petridis
6) Kevin Wentzien
7) Ian Meinköhn, Manish Srinath
8) Sean Joost, Enrico Ruccia

1. Hambuger Janggi-Turnier 2015

Konrad Leo Adler erzielte den ersten Platz. Foto by: Dörte Adler

Im nächsten Jahr, wieder im Juli wird es eine Neuauflage geben. Hoffentlich dann auch mit koreanischer Beteiligung, denn alle koreanischen Teilnehmer, die zugesagt hatten, sind nicht gekommen.

Besonderen Dank gelten Dr. Rene Gralla, und Dörte Adler. Dr. Gralla, der als Schiedsrichter immer ein waches Auge und ein freundliches Wort hatte, ließ das Turnier geordnet ablaufen. Dörte Adler, die auch diesmal wieder für die Verpflegung sorgte und ein tröstendes Wort hatte, wenn die Tränen nach Niederlagen flossen.

Wir verabschieden uns von Konrad Leo Adler, Ghreesham Manjunath und Caner Kurt. Sie verlassen zum Ende dieses Schuljahres die Schule Grumbrechtsstrasse. Wir danken für Fairness, schachlichem Erfolg und wünschen Ihnen alles Gute.

Jürgen Woscidlo
- Kursleiter -

Bericht: Shôgi auf dem Hamburger Hina-matsuri 2015

Liebe Shôgi-Freunde,

wie letztes Jahr waren wir Hamburger Shôgi-Spieler mit einem großen Stand auf dem Hina-matsuri, dem japanischen Mädchenfest, in Maori Haus des Völkerkundemuseums vertreten. 2015-03-03-11-54-52Viele Interessierte sind vorbeigekommen, haben sich Zeit genommen und sich die Regeln erklären lassen. Darunter auch erfreulicherweise viele Kinder, die besonders am Dôbutsu-Shôgi (Tier-Shôgi) großen Spaß hatten. In der tollen Atmosphäre des Maori Hauses waren kleine und große Talente und einige sehenswerte Partien zu entdecken.

20150301_15592820150301_153059Besonderer Dank gilt dabei nicht nur unseren beiden jüngsten Spielern, Konrad-Leo Adler und Ghreesham Manjunath, beide im Shôgi-Kurs von Jürgen Woscidlo an der Grundschule Grumbrechtstraße, sondern auch unserem Youtube-Shôgi-Star Hidetchi, der extra aus Köln angereist ist. Darüber hinaus Monika Mizuno Bereuter, die sich unermüdlich für die deutsch-japanische Freundschaft einsetzt – sie hat erst kürzlich den neuen Kulturverein “Deutsch-Japanisches Forum Elbe e.V.” gegründet und ist dessen Vorsitzende -, ebenso Shigeko Takeya und Jumpei Tainaka. Wie immer hat Rene Gralla die Organisation übernommen. Jürgen Woscidlo, Masaomi Ishii, Uwe Frischmuth, Sebastian Mellert, Torben Riemänner, Fabian Krahe und viele andere haben Zeit und Mühe investiert um diesen Tag zu einem Erfolg zu machen.

20150301_150532Das Museum für Völkerkunde Hamburg war eine tolle Gastgeberin und wir freuen uns bereits auf das nächste Mädchenfest 2016.

Einen weiteren Shôgi-Bericht gibt es auf dem Blog: Shogi Sinstorf von Jürgen Woscidlo. Auch veröffentlicht auf Shôgi Hamburg.

Einen allgemeinen Bericht zum Hina-matsuri 2015 auf sumikai.com.

20150301_150752Das Hina-matsuri wird jedes Jahr am 3. März begangen. Bei diesem aus der Edo-Zeit (1600-1868) stammenden Brauch werden Puppen, die den klassischen japanischen Hofstaat darstellen, auf ein mehrstufiges Podest gestellt. Dieser Brauch soll vor Gefahren schützen.

Bericht vom Hina-matsuri 2015

Liebe Freunde des königlichen Spiels,

für alle Japanunkundigen sei hier kurz erklärt, was das Hina-matsuri ist:
Einmal im Jahr gibt es in Japan ein Puppenfest, das Hina-matsuri genannt wird. Heranwachsende Mädchen stellen Puppen des traditionellen japanischen Kaisers, der Kaiserin und des Hofstaats auf ein Podest, um böse Geister abzuwehren. Seit mehren Jahren richtet das Museum für Völkerkunde in Hamburg zu dieser Gelegenheit ein Kultur-Fest aus.

Das diesjährige Hina-matsuri geht seinem Ende entgegen, offizieller Schluss ist 18:00h. Zeit also für das Shôgi ein erstes Resümee zu ziehen:
1) Harburg: die Schule Grumbrechstraße war mit Konrad-Leo Adler und Greesham Monjounath würdig vertreten.
2) Mit der Anwesenheit von Hidetchi (5. Dan), sowie vieler Shôgi-Aktivisten, wie Dr. René Gralla, Fabian Krahe, Sebastian Mellert, Jürgen Woscidlo und Masaomi Ishii war für eine gute personelle Präsenz gesorgt.
3) Die Partien die Konrad-Leo Adler mit dem Shôgi-Großmeister Hidetchi und René Gralla spielte, waren sehenswert. Auch Greeshams Partien gegen Hidetchi und Konrad-Leo Adler waren spannend.
4) Der Shôgi-Stand war gut besucht und mit dem Maori Haus hatte das Shôgi eine tolle Location.
5) Es waren wieder viele Shôgi-Talente zu entdecken und viele entdeckten ihr Herz für Shôgi.
6) Das Museum für Völkerkunde ist wieder einmal ein großartiger Gastgeber gewesen.
So freuen wir uns auf das Hina-matsuri 2016.

Jürgen Woscidlo
-Kursleiter-

Dieser Beitrag ist zuerst auf dem Blog: Shogi Sinstorf veröffentlicht worden. Die Übernahme erfolgt mit kleinen redaktionellen Änderungen und freundlicher Genehmigung des Autors

Nachträgliche Presseschau zum 2. Wettkampf zwischen Heimfeld und Halstenbek

Die Presse hat ausführlich berichtet über den Shôgi-Wettkampf der beiden Schulen aus Halstenbek und Hamburg Heimfeld. Darüber freuen wir uns ganz besonders und möchten hiermit nochmals darauf aufmerksam machen.

Report im PINNEBERGER TAGEBLATT:
http://www.shz.de/lokales/pinneberger-tageblatt/halstenbeker-schuelerin-gewinnt-shogi-schach-turnier-in-hamburg-id8364076.html
Sowie als pdf zum Download.

Bericht im ELBE-WOCHENBLATT:
http://www.elbe-wochenblatt.de/harburg-city/sport/heimfeld-ist-shogi-hochburg-d33284.html

Bericht in NEUER RUF (- bitte dazu scrollen bis auf Seite 10):
http://www.neuerruf.de/pages/archiv/2014/media_Archiv_2014/NRS_KW_49-14.pdf

Zusammengestellt von René Gralla

Nicht zu vergessen, der ausführliche Bericht auf dieser Webseite.

Nachfolgend veröffentlicht Shôgi Hamburg eine erweiterte Version von René Grallas Artikel, der im Pinneberger Tageblatt erschienen ist:

IM TIE-BREAK BLEIBT NANAMI COOL

Zwölfjährige gewinnt für Halstenbeks Japanische Schule die Einzelwertung beim Shôgi-Wettkampf gegen Hamburger Schüler

Dicht umlagert ist der Tisch. Tack-tack-tack, gibt eine Uhr das Tempo vor, und klack, klack, klack werden Holzplättchen über ein helles Brett geschoben. Eben noch füllte Stimmengewirr den Klassenraum, aber jetzt halten alle den Atem an. Tie-Break in Hamburg-Heimfeld: In einer Blitzpartie, bei der jede Partei bloß fünf Minuten hat, um den vollen Punkt zu holen, versucht Nanami Hirama aus Halstenbek, das Team ihrer Japanischen Schule im Endspurt entscheidend nach vorne zu bringen, als Höhepunkt eines Shôgi-Matches gegen die Grundschule Grumbrechtstraße am Westrand von Harburg.

Alles im Griff: Halstenbeks Nanami Hirama (li.) lässt Caner Kurt (re.) aus Hamburg-Heimfeld auflaufen. Foto: Jumpei Tainaka

Alles im Griff: Halstenbeks Nanami Hirama (li.) lässt Caner Kurt (re.) aus Hamburg-Heimfeld auflaufen.
Foto: Jumpei Tainaka

Und an diesem letzten Freitag im November 2014 demonstriert Nanami Hirama, was sie drauf hat im traditionellen Denksport aus dem Reich des Tenno. Die Zwölfjährige behält trotz knapper Zeit die Übersicht, macht Druck, während ihr Gegner, der 11-jährige Caner Kurt, immer wieder zögert. Das kostet wertvolle Sekunden, und schon ist es aus, Caner Kurt überschreitet das zulässige 5-Minuten-Limit, die Zuschauer klatschen, Nanami Hirama reißt jubelnd die Arme hoch.
Eine gelungene Revanche für das Hinspiel vor einem Jahr in Halstenbek. Die Premiere des ungewöhnlichen Vergleichskampfes, den der Hamburger Schachlehrer Jürgen Woscidlo angeregt hatte, ging Mitte November 2013 über die Bühne in der Japanischen Schule, die seit 1981 im Kreis Pinneberg ihren Standort hat und aktuell von 130 Mädchen und Jungen besucht wird. Und damals erwiesen sich die Heimfelder Kids als überraschend stark, gewannen die Team- und Individualwertung.
Damit hatten die Gastgeber an der Dockenhudener Chausssee Nr. 79 wohl kaum gerechnet, um so mehr wollen es Halstenbeks junge Japaner gut zwölf Monate später beim Rückspiel südlich der Elbe unbedingt wissen. Mehrere Wochen lang haben sie intensiv geübt, außerdem bringen sie hochkarätige Unterstützung mit, Direktor Koichi Kanai persönlich – assistiert von Klassenlehrerin Noriko Miyakita – begleitet seine Auswahl, die auf Revanche brennt.
In einem Grußwort vor der ersten Runde vergleicht der Leiter der Japanischen Schule die Herausforderungen des Shôgi mit jenen Hindernissen, die einem im richtigen Leben begegnen können: “Deswegen ist ein guter Plan immer gut!” Und der Pädagoge, der aus Nagasaki stammt, drückt Dankbarkeit darüber aus, dass seine Schülerinnen und Schüler dank Shôgi in Kontakt kommen mit deutschen Gleichaltrigen.
Der Support ihres Direktors beflügelt die Halstenbeker Teens. Zwar können sich die Heimfelder erneut als Mannschaft durchsetzen, aber die prestigeträchtige Einzelkonkurrenz geht dieses Mal an die Japaner, weil Nanami Hirama cool Runde um Runde gewinnt: ein glatter Durchmarsch, den auch der bereits erwähnte beste Hamburger Caner Kurt nicht stoppen kann.

Das ist der Tag von Nanami Hirama (li.) - als Caner Kurt (re.) seine Niederlage eingesteht. Foto: Jumpei Tainaka

Das ist der Tag von Nanami Hirama (li.) – als Caner Kurt (re.) seine Niederlage eingesteht.
Foto: Jumpei Tainaka

Mindestens genau so wichtig wie die sportliche Seite der Veranstaltung – ein großer Tag für das Shôgi im Norden der Republik, dank Jürgen Woscidlos absolut professioneller Vorbereitung (und auch Schiedsrichter Masaomi Ishii muss nur selten schlichtend eingreifen!) – ist jedoch die Tatsache, dass “junge Japaner und Deutsche beim Schach die Kultur der jeweils anderen Seite kennenlernen”, betont Rainer Kühlke, Leiter der Schule Grumbrechtstraße, in der Schlussansprache. Und sein japanischer Kollege Koichi Kanai – den am Ende selber das Shôgi-Fieber packt, in den Wettkampfpausen zockt er mehrere Partien gegen den hoffnungsvollen Nachwuchs – sekundiert: “Niemals” hätte er sich “vorstellen können, ausgerechnet in Deutschland mal wieder Shogi zu spielen”.
Zur dritten Runde Shôgi-Battle of The Schools wird sich im Sommer 2015 wieder eine Delegation aus Heimfeld zur Japanischen Schule nach Halstenbek auf den Weg machen.

René Gralla

Jürgen Woscidlo Heimfelder Ehrenpreis verliehen

Jürgen Woscidlo

[Archivbild] Foto: Anna Paarmann / Hamburger Abendblatt

Der heutige 18. Januar 2015 wird als denkwürdiger Tag für das Schach in Heimfeld in Erinnerung bleiben. Heute gab es den Heimfelder Neujahrsempfang in der Friedrich- Ebert-Halle und neben zahlreichen Aktiven aus allen möglichen Bereichen, den Kandidaten der Parteien: die Grünen und der SPD, waren auch viele Bürgerinnen und Bürger gekommen.
Geehrt wurde soziales Engagement im Stadtteil. Zur großen Überraschung aller Anwesenden wurden die Schachaktivitäten Jürgen Woscidlos mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. Dies ist nach – nunmehr – 8 Jahren intensiver Schacharbeit eine wirkliche Ehre. Dies aus mehreren Gründen:
1. Es wird die Begeisterung der Kinder für alle Facetten dieses tollen Spiels geehrt. Sie sind die Helden. Ohne sie gäbe es kein Schach und Heimfeld wäre in der internationalen schachlichen Wahrnehmung nicht so erfolgreich.
2. Die Auszeichnung gebührt auch allen Eltern und Lehrern, die das Schach so intensiv unterstützen.
3. Nicht zuletzt gebührt die Ehre Dr. Rene Gralla, der mit seiner unermüdlichen Medienarbeit dafür Sorge trägt, dass die öffentliche Wahrnehmung des Schachs so positiv ist. Und natürlich auch Robert Schroers, der mit seiner Firma Ambulanz Schroers GmbH das Schach an der Grumbrechtstraße seit Jahren durch Spenden unterstützt.
Ihnen allen gebührt Dank.
Eine Heldin soll hier nicht unerwähnt bleiben: Eylem Woscidlo, die Ehefrau von Jürgen Woscidlo. Mit ihrem nicht enden wollenden Verständnis für die Schacharbeit, ermöglicht sie es, dass Jürgen Woscidlo diese Arbeit leisten kann. Großartig!
Im Anschluss an die Ehrung hatte Jürgen Woscidlo noch Gelegenheit mit den Kandidaten zu sprechen. Dabei ging es um drei grundlegende Anliegen:

  1. Schach soll Unterrichtsfach an allen Grundschulen in Hamburg werden
  2. Schach soll in die Bildungsempfehlungen für die Arbeit in Kindergärten als Bildungsziel aufgenommen werden
  3. Gründung einer Schachakademie für Lehre, Forschung, Talentförderung und Trainerausbildung aller in Hamburg aktiv betriebenen Schacharten.

Alle angesprochenen Politiker zeigten sich aufgeschlossen für dieses Anliegen. Nach der Wahl werden wir dann wissen, wie ernst dies gemeint ist.

Grumbrechtstraße vs. Halstenbek

Liebe Freunde des königlichen Spiels,

am Freitag, 28.11.2014, 10:00 Uhr war es endlich soweit. Nach drei Monaten intensiver Vorbereitung traf die Mannschaft der japanischen Schule Halstenbek in der Schule Grumbrechtstraße ein. Unter Leitung des Schulleiters der japanischen Schule: Herr Kanei, sowie der Lehrerin Fr. Miyakita und der Praktikantin Fr. Granse sollte der Rückkampf im Shôgi stattfinden. Am 18. November 2013 war die Shôgimannschaft der Schule Grumbrechtstraße zu Gast bei der japanischen Schule in Halstenbek und nun folgte der Gegenbesuch.

Alles im Griff: Halstenbeks Nanami Hirama (li.) lässt Caner Kurt (re.) aus Hamburg-Heimfeld auflaufen. Foto: Jumpei Tainaka

Alles im Griff: Halstenbeks Nanami Hirama (li.) lässt Caner Kurt (re.) aus Hamburg-Heimfeld auflaufen.
Foto: Jumpei Tanaka

Gespielt wurde im Schachraum der Schule Grumbrechtstraße und Dank der gemeinsamen Aktionen von Schulleitung, Kursleitung und Eltern wurde die Zeit von 10:00 bis 14:00 zu einer Sternstunde des Shôgi. Nebenbei wurde dabei auch Schachgeschichte geschrieben, denn es war das erste Shôgi Turnier überhaupt in der Harburger Geschichte und dies obwohl es auch in Harburg japanische Firmen und Einwohner gibt.
Das Match ging über drei Runden und gewertet wurde sowohl die Mannschaftsleistungen als auch die ersten drei Platzierten. Mit den Schiedsrichtern Fabian Krahe, Dr. Rene Gralla und Jürgen Woscidlo stand ein kompetentes Schiedsrichterteam zur Verfügung. Nach den Begrüßungsworten durch Herrn Kanei und Reiner Kühlke, den Schulleiter der Schule Grumbrechtstrasse ging es dann zur Sache.
Nach Runde 1 Stand es 4:5 zugunsten der japanischen Gäste. Dieser Rückstand wurde aber nach Abschluss der Runde 2 mit dem Ergebnis 8:1 korrigiert. Somit ging es in Runde 3. Diese endetet mit einem Stand von 4:5 für die Gäste. Am Ende gewann die Schule Grumbrechtsrasse in der Mannschaftswertung mit 16:11.

Das ist der Tag von Nanami Hirama (li.) - als Caner Kurt (re.) seine Niederlage eingesteht. Foto: Jumpei Tainaka

Das ist der Tag von Nanami Hirama (li.) – als Caner Kurt (re.) seine Niederlage eingesteht.
Foto: Jumpei Tanaka

Aus Heimfelder Sicht erwiesen sich als wahre Punktemaschinen: Konrad Leo Adler, Caner Kurt und Ian Meinköhn mit jeweils 3 Punkten aus drei Runden sowie Adriano Americo und Elefterius Petridis mit jeweils 2 Punkten aus drei Runden. Aus japanischer Sicht war es besonders Nanami Hirama, die mit 3 Punkten aus drei Runden in den Finalkampf eintreten konnte.
Die Partien des Finalkampfes wurden letztlich durch Blitzpartien (5 Minuten Bedenkzeit) entschieden.

Nach Auslosung der Paarungen für die Finalrunde ging es dann zur Sache:
Nanami Hirama : Ian Meinköhn 1:0 durch Zeitüberschreitung
Konrad leo Adler : Caner Kurt 0:1 durch Zeitüberschreitung
Nanami Hirama : Caner Kurt 1:0 durch Zeitüberschreitung
Konrad Leo Adler : Ian Meinköhn 1:0 durch Zeitüberschreitung
Bleibt noch der Stichkampf um Platz 5.
Hier mussten die beiden Freunde Adriano Americo und Elefterios Petridis die Platzierung ausfechten
Ergebnis: 1:0 für Adriano nach Zeitüberschreitung

Somit lautete die Endplatzierung:
1. Nanami Hirama, die damit einen schönen Sieg für die japanische Schule einfuhr
2. Caner Kurt
3. Konrad Leo Adler
4. Ian Meinköhn
5. Adriani Americo
6. Elefterios Petridis

In der Abschlusszermonie überreichte Herr Kanei den Schülern der Grumbrechtstrasse und Herr Kühlke den japanischen Schülern Urkunden und Medaillen bzw. Pokale.

Fazit:
Es war ein lebendiges und spannendes Turnier. Es liefen spannende und humorvolle Partien ab, wie die zwischen Ian Meinköhn und Sora Fukushima. Bei diesen Partien hatte es den Anschein, als säßen alte Freunde zusammen: Beide lachten und hatten viel Spaß. Auch Herr Kanei, der Schulleiter der japanischen Schule musste an die Bretter und mit einigen Schülern kiebitzen. Wie er in seinem Schlusswort sagte, hätte er es sich nicht vorstellen können einmal Shôgi zu spielen, als er nach Deutschland kam. Nun ja, unverhofft kommt oft.
Dank gilt auch Fr. Adler, die den Kuchen- und Getränkestand managte und für Ordnung im Eingangsbereich sorgte. Dank gilt auch allen Müttern, die Kuchen und Getränke gespendet haben, so dass sich die Spielerinnen und Spieler zwischen den Partien erfrischen konnten.
2015, so bleibt zu wünschen, dürfen die Schüler der Grumbrechtstraße wieder zu Gast in der japanischen Schule sein.
Nach dem Turnier ist vor dem Turnier!

Jürgen Woscidlo
-Kursleiter-

Rene Gralla hat eine Presseschau zum Berichterstattung über das Turnier zusammengestellt.

Die Einzelpartien und Ergebnisse:
Runde 1:
Iori Abe : Melina Böhmer 1:0
Shunsei Inukai : Ghreesham Manjunath 1:0
Taiyo Gakuhari : Paul Geißler 1:0
Aoi Akimoto : Enrico Ruccia 1:0
Nanami Hirama : Elefterios Petridis 1:0
Daichi Nakamura : Caner Kurt 0:1
Michi Hatakeyama : Adriano Americo 0:1
Kanoa Kobayashi : Konrad-Leo Adler 0:1
Sora Fukushima : Ian Meinköhn 0:1

Runde 2:
Elefterios Petridis : Iori Abe 1:0
Caner Kurt : Shunsei Inukai 1:0
Taiyo Gakuhari : Adriano Americo 0:1
Konrad Leo Adler : Aoi Akimoto 1:0
Nanami Hirama : Atanas 1:0
Daichi Nakamura : Ghreesham Manjunath 0:1, nach Bewertung
Michi Hatakeyama : Paul Geißler 0:1
Enrico Ruccia : Kanoa Kobayashi 1:0, nach Bewertung
Ian Meinköhn : Sora Fukushima 1:0

Runde 3:
Iori Abe : Elefterios Petridis 0:1
Caner Kurt : Shunsei Inukai 1:0
Taiyo Gakuhari : Enrico Ruccia 1:0
Konrad Leo Adler : Aoi Akimoto 1:0
Paul Geißler : Nanami Hirama 0:1
Atanas Köhler : Daichi Nakamura: 0:1
Ian Meinköhn : Michi hatakeyama 1:0
Kanoa Kobayashi : Melina Böhmer 1:0
Adriano Americo : Sora Fukushima 0:1

Ausgesetzt haben:
Runde 1: Atanas Köhler
Runde 2: Melina Böhmer
Runde 3: Ghreesham Manjunath
Die Aussetzungen erfolgten, da die Mannschaft der Grumbrechtstraße einen Spieler mehr in der Mannschaftaufstellung hatte, als die Mannschaft der japanischen Gäste.

Wahlpflichtbereich Schach 2014/2015

Seit Jahren gibt es nun schon an der Integrativen Grundschule Grumbrechtstraße das Wahlpflichtfach Schach, welches wunderbar betreut wird von Jürgen Woscidlo. Hier lernen die Kinder nicht nur das allseits bekannte FIDE-Schach kennen, sondern auch zahlreiche andere Schachvarianten, wie das chinesische Xiangqi oder das thailändische Makruk. Und eben auch das japanische Shôgi. Neben dem Spaß am Spiel widmet Jürgen Woscidlo die Zeit im Kurs auch den landeskundlichen Aspekten des Schachspiels. So trainieren die Kinder nicht nur ihr spielerisches Können, sondern lernen ganz nebenbei auch etwas über die Welt.

Fabian Krahe

Zum Schach-Blog der Schule Grumbrechtstraße


Liebe Freunde des königlichen Spiels,kifu-jap
am Freitag, 26.09.2014 ist Fabian Krahe im Schachkurs der Grundschule Grumbrechtstraße zu Gast gewesen, um mit der Shôgi-Mannschaft unserer Schule zu trainieren. Eine Stunde lang verriet er Tipps und Tricks und spielte auch simultan gegen die 5 Spieler. Für die Spieler unserer Schule ein willkommenes Training und sicher auch eine Bereicherung. Besonders Konrad Leo Adler machte Fabian das Leben schwer.
Das Fazit aller Beteiligten war denn auch am Ende klar: Viel gelernt, viel Spaß .
Zugleich der Auftakt für ein turbulentes Schachjahr; denn allein im November stehen zwei Shôgiturniere auf dem Plan. Das erste ist der Rückkampf gegen die japanische Schule aus Halstenbek.
Es gibt also noch viele gute Gründe zu üben!

Jürgen Woscidlo
-Kursleiter-