Janggi Workshops im Sommer

Janggi Brett

Liebe Janggi-Freunde,

am 14.10.2017 wird in Hamburg ein Janggi-Turnier stattfinden.

Es wird dafür zwei Vorbereitungs-Workshops geben, am

  • Donnerstag, 27.07.2017,16:00-18:00 Uhr, und am
  • Donnerstag, 17.08.2017,16:00-18:00 Uhr.

Die Teilnehmeranzahl ist auf maximal 10 Personen begrenzt; eine Anmeldung ist daher erforderlich. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge der Eingänge berücksichtigt. Schüler der Grundschule Grumbrechtstraße sind bevorzugt Teilnahmeberechtigt.

Es wird um frühzeitige Anmeldung per E-Mail gebeten an:
Jürgen Woscidlo
jwoscidlo@msn.com

Ort:
Gemeindehaus der Ev.-luth. Kirchengemeinde Sinstorf
Sinstorfer Kirchweg 21
21077 Hamburg

Oh Yeah … Janggi goes TV!

Außerhalb Asiens dürfte es dafür wenig Konkurrenz geben: An der Hamburger Schule Grumbrechtstraße bringt Jürgen Woscidlo seinen Schachschülern neben Shôgi auch andere Versionen des Königlichen Spiels bei – und darunter eben auch das koreanische Janggi.

Das wiederum haben die Newsmacher vom südkoreanischen Auslands-TV-Sender Uri News – der seine Zentrale in Frankfurt/Main hat – derart ungewöhnlich gefunden, dass sie darüber ein Feature produziert und gesendet haben.

Hier der muntere Beitrag auf Youtube, der, obwohl in koreanischer Sprache ausgestrahlt, im Ergebnis self-explanatory ist … und in dem unter anderem auch Hamburgs Shôgi-Promoter René Gralla zu Wort kommt, um ein von ihm gebasteltes Janggi-Set mit 3D-Figuren-Szenario vorzustellen:

Shôgi-Schulturnier: Grundschule Grumbrechtstraße vs. japanische Grundschule Halstenbek

Von Jürgen Woscidlo

Im November spielten die Schüler der Schach-AG der Grundschule Grumbrechtstraße zum fünften Male gegen die Schüler der japanischen Grundschule Halstenbek. Diesmal waren die Heimfelder ABC-Schützen zu Gast in Halstenbek. Mit dabei waren erfahrene Spieler wie Adriano Americo, Elefterios Petridis, Paul Geißler, Ian Meinköhn, Konrad Leo Adler und einige Neuzugänge wie Efe Ferad und Peter Große, die auf ihre Art für ein gelungenes Turnier sorgten. Mit Enrico Ruccio kehrte ein Urgestein des Shôgis an der Grumbrechtstraße auf die Turnierbühne zurück. Trotz langer Pause holte Enrico zwei wichtige Punkte und errang einen verdienten, geteilten fünften Platz. Efe Ferad, der erst vor kurzem Shôgi erlernte, spielte furchtlos und wurde mit einem Punkt belohnt. Mit zunehmender Spielerfahrung und Training wird er sicher zu einer starken Stütze der Mannschaft werden. Peter Große hatte zwar nicht das Spielglück auf seiner Seite, dafür aber hatte er mit seinen Gegenspielerinnen immer Partien, wo es fröhlich zuging. Diese Fröhlichkeit wirkte sich sehr positiv auf die Atmosphäre aus und dafür gebührt ihm Dank. Die Routiniers spielten sehr durchwachsen.
Paul Geisler spielte ein schwungvolles Angriffsspiel; hatte jedoch in den Runden zwei und drei das Pech unkooperativer Gegner. Mit drei Punkten aus fünf Runden kam er schließlich auf einen geteilten vierten Platz. Elefterios Petridis spielte ein gutes Turnier, blieb aber doch unter seiner eigentlichen Stärke. Schließlich fand er sich in einem Stichkampf um Platz vier mit Mori Hirotomo wieder, als Herr Shibakuki, ein Lehrer der japanischen Schule, welcher als Schiedsrichter zusammen mit Herrn Ishi und Herrn Woscidlo wirkte, in die Partie eingriff. Er zeigte Elefterios Petridis den Gewinnzug. Darauf wurde die Partie abgebrochen. Schließlich einigte sich das Schiedsrichter Trio darauf, den vierten Platz zu teilen. So fanden sich Mori Hirotomo, Elefterios Petridis und Paul Geißler auf dem geteilten vierten Platz wieder. Adriano Americo spielte ein sehr konstantes Turnier, sehr konzentriert und gab lediglich in Runde vier einen Punkt ab: ausgerechnet gegen Ian Meinköhn. Die Belohnung für dieses konzentrierte Spiel war ein verdienter dritter Platz.

Das Spitzenduo dieses Turniers bildeten Ian Meinköhn und Konrad Leo Adler. Beide zogen mit fünf aus fünf Punkten am gesamten Feld vorbei. Ein Stichkampf musste in der sechsten Runde die Entscheidung bringen. Die Partie war kurz, heftig und endete mit einem Sieg für Ian Meinköhn, der damit den ersten Platz belegte. Die japanische Mannschaft verfügte mit Mori Hirotomo über einen brandgefährlichen Spieler. Er agiert sehr geschickt und nutzt jeden Fehler des Gegners sofort aus. Einige Heimfelder Spieler mussten dies sehr schmerzhafte erfahren. Matsui Shotarou und Yanagi Eika spielten ebenfalls mit viel taktischem Geschick und es fehlte manchmal nicht viel zum Sieg. Dadurch waren sie für ihre Mannschaft ein großer Rückhalt. Insgesamt hatte die japanische Mannschaft – gegenüber dem letzten Turnier – an Spielstärke gewonnen. Leider aber werden genau diese Spielerinnen und Spieler im März 2017 die Schule verlassen, womit der Schule eine kampfstarke, sympathische Mannschaft verloren geht.
All unseren japanischen Shôgi-Freunden wünschen wir eine gute Heimkehr nach Japan!

Die Turnierteilnehmer. Foto von Jürgen Woscidlo

Die Turnierteilnehmer. Foto von Jürgen Woscidlo

Großer Dank gebührt den Eltern der japanischen Schule. Diese hatten ein richtiges Buffet auf die Beine gestellt und das gemeinsame Mittagessen war in der Tat so, als säße man bei alten Freunden. Die gesamte warmherzige Atmosphäre der japanischen Schule war einfach wundervoll. Im Juni 2017 erfolgt der Gegenbesuch der japanischen Schule in der Grundschule Grumbrechtstraße.
Denn nach dem Turnier, ist vor dem Turnier!

Grumbrechtstraße vs. Halstenbek 2016-11 – Endtabelle
Nr.: Name 1 2 3 4 5 6 Bemerkungen Endstand Platzierung
1 Paul Geißler 1 0 0 1 1   Geteilter 4. Platz 3 4
2 Ian Meinköhn 1 1 1 1 1 1 1. Plaz nach Stichkampf mit Konrad-Leo Adler 6 1
3 Elefterios Petridis 1 0 1 0 1 Geteilter 4. Platz; Abbruch des Stichkampfes mit Hirotomo Mori, wegen Eingriffs des Schiedsrichters 3 4
4 Adriano Americo 1 1 1 0 1   4 3
5 Efe Ferad 0 0 1 0 0   Geteilter 6. Platz 1 6
7 Peter Große 0 0 0 0 0     0 7
8 Konrad Leo Adler 1 1 1 1 1 0 2. Platz nach Stichkampf mit Ian Meinköhn 5 2
9 Enrico Ruccia 1 0 0 0 1   Geteilter 5. Platz 2 5
10 Yosuke Tosaka 0 0 0 1 1   Geteilter 5. Platz 2 5
11 Shotarou Matsui 0 1 0 1 0   Geteilter 5. Platz 2 5
12 Haruna Ibaragi 0 0 0 1 0   Geteilter 6. Platz 1 6
13 Hana Takahashi 0 0 1 0 0   Geteilter 6. Platz 1 6
14 Hirotomo Mori 1 1 0 1 0   Geteilter 4. Platz; Abbruch des Stichkampfes mit Elefterios Petridis, wegen Eingriffs des Schiedsrichters 3 4
15 Eika Yanagi 0 1 1 0 0   Geteilter 5. Platz 2 5

3. Schulturnier: Halstenbek vs. Grumbrechtstraße

Bericht zum Wahlpflichtbereich Schach der Grundschule Grumbrechtstraße

kifu-japAm Freitag, den 13.November 2015 fand in den Räumen der Japanischen Schule Hamburg in Halstenbek das nunmehr dritte Shôgi-Turnier zwischen der Schule Grumbrechtstraße und der Japanischen Schule statt. Beide Mannschaften waren mit sieben Spielerinnen und Spielern angetreten, so dass vielen spannenden Matches nichts mehr entgegenstand.

Gespielt wurden drei Runden im Gruppen. Die Sieger der Gruppenspiele gingen ins Endturnier um die Plätze eins bis vier.
Die Mannschaft aus Heimfeld trat in Bestbesetzung mit bewährten Spielern an, während die Mannschaft der Japanischen Schule, um die Klassenlehrerin Fr. Yukiko Kuboyama mit einer hoch motivierten Mannschaft ins Rennen ging, davon vielen Anfängern, die erst vor einigen Monaten das Spiel gelernt hatten.

Hier die Mannschaftsaufstellung der Schulen:
1) Japanische Schule:
Jungen:
Soma Okano
Taiyo Suzuki
Daichi Suzuki
Kotaro Yamatake

Mädchen:
Moeka Takisawa
Kana Iguchi
Yuna Kanakubo

2) Schule Grumbrechtstraße:
Konrad Leo Adler.
Ghreesham Monjounath,
Ahmed Cetin.
Ian Meinköhn,
Adriano Americo
Paul Geißler
Jaarck van Vhooris.

Mit Konrad-Leo Adler, Ahmed Cetin und Jaarck Van Vhooris konnten drei erfahrene Spieler reaktiviert werden und die Pokalplätze besetzen konnten. Mit Adriano Americo, Ian Meinköhn und Paul Geißler („General Attacke“) standen drei hervorragende Stützen der Heimfelder Mannschaft im Aufgebot.
Als Spitzenspieler der japanischen Mannschaft zeigten sich Soma Okano und Yuna Kanakubo. Soma gelang es mit starkem Positionsspiel bis zum Kampf um die Pokale vorzudringen. Er erreichte schließlich Platz vier. Yuna Kanalubo spielte sehr konzentriert und zeigte in ihren Partien – besonders in der Defensive – Stärke und Nerven.

Nach dem Ausspielen und nach einem gemeinsamen Mittagessen, bei dem die Schüler sich rege austauschten, wurde die Siegerehrung durchgeführt. Dabei ging niemand leer aus, denn jeder erhielt eine Urkunde, einen Pokal oder Medaille, sowie eine Tüte Süßigkeiten. Damit konnte sich jeder als Sieger fühlen.
Greesham Manjunath und Konrad-Leo Adler unterstrichen mit ihren Platzierungen ihre gute Performance vom 2ten Hamburger Kyu Cup 2015. Der Pokal für Jaarc war indes eine echte Überraschung, da er lange Zeit pausiert hatte.

Abgerundet wurden die kulinarischen Highlights durch den tollen Kuchen, den Fr. Americo für das Turnier gebacken hatte und leckere Getränke und Betreuung durch unsere japanischen Gastgeber.

Einen großen Dank gebührt auch Fr. Keiko Shimabukuro, die bei der Vorbereitung und Organisation des Turniers tatkräftig mitgewirkt hatte und Fabian Krahe, der als Schiedsrichter mit viel Humor und Sachkenntnis das Turnier begleitete.

Vielen Dank unseren japanischen Gastgebern für dieses gelungene Shôgifest.

Das nächste Turnier wird im Februar 2016 in Lübeck stattfinden. Ein Datum steht noch nicht fest. Wir hoffen, viele unserer Shôgifreunde dort wieder zu treffen.

Jürgen Woscidlo
-Kursleitung Schach-

Die Rangliste:
1) Konrad Leo Adler
2) Ghreesham Monjounath
3) Jaarc Van Vhooris
4) Soma Okano

1. Janggi-Turnier in Hamburg

Liebe Freunde des königlichen Spiels.

Am Freitag, 03. Juli 2015, 13:30 startete das erste Janggi-Turnier in Hamburg. Damit schrieb die Schule Grumbrechtstrasse zum einem Schachgeschichte, zum anderen fand eine Entwicklung ihren Höhepunkt, welche im Oktober 2014 begonnen hatte.
Das koreanische Konsulat unterstützte das Turnier durch spenden einer Fahne und als Konsul Tong-Q Lee für die Kinder Bonbons überreichte, hatte er die Sympathie der Spieler auf seiner Seite.

1. Hambuger Janggi-Turnier 2015

v.l.n.r.: Rene Gralla, Reiner Kühlke, Konsul Tong-Q Lee und Jürgen Woscidlo. Foto by: Dörte Adler

Nach Begrüßung durch den scheidenden Schulleiter, Reiner Kühlke schritt Hr. Konsul Tong-Q Lee zur Tat und führte den ersten Zug, Pb1-c3 in der Partie Ian Meinköhn vs. Konrad Leo Adler aus. Damit eröffnete er ein Turnier, das alles bot: Emotionen, Nervenkitzel und Stichkämpfe um die Plätze 3 und 5.

1. Hambuger Janggi-Turnier 2015

1. Hambuger Janggi-Turnier 2015 – Konsul Tong-Q Lee führte den ersten Zug aus und eröffnete das Turnier. Foto by: Dörte Adler

Leider fehlte bei diesem Turnier Mr. General Attacke, Paul Geißler, der krankheitsbedingt ausfallen musste. Aber nicht der, von seiner Mutter gespendete Kuchen erweckte den Eindruck, als sei er der unsichtbare 11. Mann, denn die Partien wurden z.T. mit großem Angriffselan gespielt.

Die Topfavoriten dieses Turniers: Konrad Leo Adler, Caner Kurt, Adriano Americo, Elefterios Petridis sowie Ghreesham Manjunath erfüllten ihre Rollen nur teilweise. Bei den anderen Teilnehmern gab es doch auch die eine oder andere Überraschung.
Die erste Überraschung gab es, als Sean Joost Konrad Leo Adler um ein Haar ein Remis abgerungen hätte. Mit viel Kampfgeist spielte Sean und sorgte in einer späteren Runde –ebenfalls gegen Konrád Leo Adler – für die zweite Überraschung: Konrad, der die roten Steine führte, hatte seine Türme auf der 1. Reihe verdoppelt und den auf d1 geschlagen. Seans General auf d2 wäre jetzt eigentlich matt. Leider aber übersah Konrad den Grünen Turm auf f3, der schliesslich den Mattangriff abwehrte. Mit Tf3 x Td1 rettete Sean zunächst die Partie. Am Ergebnis der Partie und Konrads gutem Abschneiden änderte dies nichts, aber es sorgte doch für Spannung.
Kevin Wentzien startete mit 2 Siegen in den ersten zwei Runden, schwächelte jedoch und lief nach einem packenden Stichkampf mit Elefterios Petridis um Platz 5 auf den 6. (wohlverdienten) Platz ein
Ghreescham Manjunath hatte in den ersten zwei Runden nicht soviel Glück: 0 und 0,5 Punkte). Aber ab Runde 3 vergab er keine Partie mehr und lieferte sich in Runde 6 einen Stichkampf mit Adriano Americo um Platz 3. Diesen verlor er zwar, landete aber auf dem achtbaren 4 .Platz
Adriano Americo wurde seiner Favoritenrolle gerecht, denn er verlor keine einzige Partie und landete auf Platz 3. Sein Stil aus Angriff und Taktik zahlte sich aus, denn auch gegen die anderen Favoriten blieb er cool.
Caner Kurt, seines Zeichens ein Angriffsspieler und Taktiker, nicht nur im Janggi, sondern auch im Shogi, Xiangqi, Makruk und Schach gab in 5 Runden nur eine Partie aus der Hand und fuhr sicher den 2. Platz ein.

1. Hambuger Janggi-Turnier 2015

Jürgen Woscidlo überreichte Caner Kurt die Siegerurkunde für einen verdienten 2. Platz. Foto by: Dörte Adler

Nun kommen wir zu Konrad Leo Adler, der vor dem Turnier sich dadurch outete, dass Janggi eigentlich nicht sein Metier sei und er deshalb davon ausginge, dass die anderen gewinnen würden. Im Turnier war davon jedenfalls nichts zu bemerken, denn er marschierte glatt durch und holte mit 5 Punkten den 1.Platz. Konrad, der auch im Schach, Shogi und Xiangqi ein exzellenter Angriffsspieler und Taktiker ist, zeigte im Turnier große Klasse.
Ian Meinköhn und Manish Srinath belegten den geteilten 7. Platz. Sean Joost und Enrico Ruccia den geteilten 8. Platz. Somit gab es keine Verlierer.

Die Plazierungen:
1) Konrad Leo Adler
2) Caner Kurt
3) Adriano Americo
4) Ghreesham Manjunath
5) Elefterios Petridis
6) Kevin Wentzien
7) Ian Meinköhn, Manish Srinath
8) Sean Joost, Enrico Ruccia

1. Hambuger Janggi-Turnier 2015

Konrad Leo Adler erzielte den ersten Platz. Foto by: Dörte Adler

Im nächsten Jahr, wieder im Juli wird es eine Neuauflage geben. Hoffentlich dann auch mit koreanischer Beteiligung, denn alle koreanischen Teilnehmer, die zugesagt hatten, sind nicht gekommen.

Besonderen Dank gelten Dr. Rene Gralla, und Dörte Adler. Dr. Gralla, der als Schiedsrichter immer ein waches Auge und ein freundliches Wort hatte, ließ das Turnier geordnet ablaufen. Dörte Adler, die auch diesmal wieder für die Verpflegung sorgte und ein tröstendes Wort hatte, wenn die Tränen nach Niederlagen flossen.

Wir verabschieden uns von Konrad Leo Adler, Ghreesham Manjunath und Caner Kurt. Sie verlassen zum Ende dieses Schuljahres die Schule Grumbrechtsstrasse. Wir danken für Fairness, schachlichem Erfolg und wünschen Ihnen alles Gute.

Jürgen Woscidlo
- Kursleiter -

Nachträgliche Presseschau zum 2. Wettkampf zwischen Heimfeld und Halstenbek

Die Presse hat ausführlich berichtet über den Shôgi-Wettkampf der beiden Schulen aus Halstenbek und Hamburg Heimfeld. Darüber freuen wir uns ganz besonders und möchten hiermit nochmals darauf aufmerksam machen.

Report im PINNEBERGER TAGEBLATT:
http://www.shz.de/lokales/pinneberger-tageblatt/halstenbeker-schuelerin-gewinnt-shogi-schach-turnier-in-hamburg-id8364076.html
Sowie als pdf zum Download.

Bericht im ELBE-WOCHENBLATT:
http://www.elbe-wochenblatt.de/harburg-city/sport/heimfeld-ist-shogi-hochburg-d33284.html

Bericht in NEUER RUF (- bitte dazu scrollen bis auf Seite 10):
http://www.neuerruf.de/pages/archiv/2014/media_Archiv_2014/NRS_KW_49-14.pdf

Zusammengestellt von René Gralla

Nicht zu vergessen, der ausführliche Bericht auf dieser Webseite.

Nachfolgend veröffentlicht Shôgi Hamburg eine erweiterte Version von René Grallas Artikel, der im Pinneberger Tageblatt erschienen ist:

IM TIE-BREAK BLEIBT NANAMI COOL

Zwölfjährige gewinnt für Halstenbeks Japanische Schule die Einzelwertung beim Shôgi-Wettkampf gegen Hamburger Schüler

Dicht umlagert ist der Tisch. Tack-tack-tack, gibt eine Uhr das Tempo vor, und klack, klack, klack werden Holzplättchen über ein helles Brett geschoben. Eben noch füllte Stimmengewirr den Klassenraum, aber jetzt halten alle den Atem an. Tie-Break in Hamburg-Heimfeld: In einer Blitzpartie, bei der jede Partei bloß fünf Minuten hat, um den vollen Punkt zu holen, versucht Nanami Hirama aus Halstenbek, das Team ihrer Japanischen Schule im Endspurt entscheidend nach vorne zu bringen, als Höhepunkt eines Shôgi-Matches gegen die Grundschule Grumbrechtstraße am Westrand von Harburg.

Alles im Griff: Halstenbeks Nanami Hirama (li.) lässt Caner Kurt (re.) aus Hamburg-Heimfeld auflaufen. Foto: Jumpei Tainaka

Alles im Griff: Halstenbeks Nanami Hirama (li.) lässt Caner Kurt (re.) aus Hamburg-Heimfeld auflaufen.
Foto: Jumpei Tainaka

Und an diesem letzten Freitag im November 2014 demonstriert Nanami Hirama, was sie drauf hat im traditionellen Denksport aus dem Reich des Tenno. Die Zwölfjährige behält trotz knapper Zeit die Übersicht, macht Druck, während ihr Gegner, der 11-jährige Caner Kurt, immer wieder zögert. Das kostet wertvolle Sekunden, und schon ist es aus, Caner Kurt überschreitet das zulässige 5-Minuten-Limit, die Zuschauer klatschen, Nanami Hirama reißt jubelnd die Arme hoch.
Eine gelungene Revanche für das Hinspiel vor einem Jahr in Halstenbek. Die Premiere des ungewöhnlichen Vergleichskampfes, den der Hamburger Schachlehrer Jürgen Woscidlo angeregt hatte, ging Mitte November 2013 über die Bühne in der Japanischen Schule, die seit 1981 im Kreis Pinneberg ihren Standort hat und aktuell von 130 Mädchen und Jungen besucht wird. Und damals erwiesen sich die Heimfelder Kids als überraschend stark, gewannen die Team- und Individualwertung.
Damit hatten die Gastgeber an der Dockenhudener Chausssee Nr. 79 wohl kaum gerechnet, um so mehr wollen es Halstenbeks junge Japaner gut zwölf Monate später beim Rückspiel südlich der Elbe unbedingt wissen. Mehrere Wochen lang haben sie intensiv geübt, außerdem bringen sie hochkarätige Unterstützung mit, Direktor Koichi Kanai persönlich – assistiert von Klassenlehrerin Noriko Miyakita – begleitet seine Auswahl, die auf Revanche brennt.
In einem Grußwort vor der ersten Runde vergleicht der Leiter der Japanischen Schule die Herausforderungen des Shôgi mit jenen Hindernissen, die einem im richtigen Leben begegnen können: “Deswegen ist ein guter Plan immer gut!” Und der Pädagoge, der aus Nagasaki stammt, drückt Dankbarkeit darüber aus, dass seine Schülerinnen und Schüler dank Shôgi in Kontakt kommen mit deutschen Gleichaltrigen.
Der Support ihres Direktors beflügelt die Halstenbeker Teens. Zwar können sich die Heimfelder erneut als Mannschaft durchsetzen, aber die prestigeträchtige Einzelkonkurrenz geht dieses Mal an die Japaner, weil Nanami Hirama cool Runde um Runde gewinnt: ein glatter Durchmarsch, den auch der bereits erwähnte beste Hamburger Caner Kurt nicht stoppen kann.

Das ist der Tag von Nanami Hirama (li.) - als Caner Kurt (re.) seine Niederlage eingesteht. Foto: Jumpei Tainaka

Das ist der Tag von Nanami Hirama (li.) – als Caner Kurt (re.) seine Niederlage eingesteht.
Foto: Jumpei Tainaka

Mindestens genau so wichtig wie die sportliche Seite der Veranstaltung – ein großer Tag für das Shôgi im Norden der Republik, dank Jürgen Woscidlos absolut professioneller Vorbereitung (und auch Schiedsrichter Masaomi Ishii muss nur selten schlichtend eingreifen!) – ist jedoch die Tatsache, dass “junge Japaner und Deutsche beim Schach die Kultur der jeweils anderen Seite kennenlernen”, betont Rainer Kühlke, Leiter der Schule Grumbrechtstraße, in der Schlussansprache. Und sein japanischer Kollege Koichi Kanai – den am Ende selber das Shôgi-Fieber packt, in den Wettkampfpausen zockt er mehrere Partien gegen den hoffnungsvollen Nachwuchs – sekundiert: “Niemals” hätte er sich “vorstellen können, ausgerechnet in Deutschland mal wieder Shogi zu spielen”.
Zur dritten Runde Shôgi-Battle of The Schools wird sich im Sommer 2015 wieder eine Delegation aus Heimfeld zur Japanischen Schule nach Halstenbek auf den Weg machen.

René Gralla

Jürgen Woscidlo Heimfelder Ehrenpreis verliehen

Jürgen Woscidlo

[Archivbild] Foto: Anna Paarmann / Hamburger Abendblatt

Der heutige 18. Januar 2015 wird als denkwürdiger Tag für das Schach in Heimfeld in Erinnerung bleiben. Heute gab es den Heimfelder Neujahrsempfang in der Friedrich- Ebert-Halle und neben zahlreichen Aktiven aus allen möglichen Bereichen, den Kandidaten der Parteien: die Grünen und der SPD, waren auch viele Bürgerinnen und Bürger gekommen.
Geehrt wurde soziales Engagement im Stadtteil. Zur großen Überraschung aller Anwesenden wurden die Schachaktivitäten Jürgen Woscidlos mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. Dies ist nach – nunmehr – 8 Jahren intensiver Schacharbeit eine wirkliche Ehre. Dies aus mehreren Gründen:
1. Es wird die Begeisterung der Kinder für alle Facetten dieses tollen Spiels geehrt. Sie sind die Helden. Ohne sie gäbe es kein Schach und Heimfeld wäre in der internationalen schachlichen Wahrnehmung nicht so erfolgreich.
2. Die Auszeichnung gebührt auch allen Eltern und Lehrern, die das Schach so intensiv unterstützen.
3. Nicht zuletzt gebührt die Ehre Dr. Rene Gralla, der mit seiner unermüdlichen Medienarbeit dafür Sorge trägt, dass die öffentliche Wahrnehmung des Schachs so positiv ist. Und natürlich auch Robert Schroers, der mit seiner Firma Ambulanz Schroers GmbH das Schach an der Grumbrechtstraße seit Jahren durch Spenden unterstützt.
Ihnen allen gebührt Dank.
Eine Heldin soll hier nicht unerwähnt bleiben: Eylem Woscidlo, die Ehefrau von Jürgen Woscidlo. Mit ihrem nicht enden wollenden Verständnis für die Schacharbeit, ermöglicht sie es, dass Jürgen Woscidlo diese Arbeit leisten kann. Großartig!
Im Anschluss an die Ehrung hatte Jürgen Woscidlo noch Gelegenheit mit den Kandidaten zu sprechen. Dabei ging es um drei grundlegende Anliegen:

  1. Schach soll Unterrichtsfach an allen Grundschulen in Hamburg werden
  2. Schach soll in die Bildungsempfehlungen für die Arbeit in Kindergärten als Bildungsziel aufgenommen werden
  3. Gründung einer Schachakademie für Lehre, Forschung, Talentförderung und Trainerausbildung aller in Hamburg aktiv betriebenen Schacharten.

Alle angesprochenen Politiker zeigten sich aufgeschlossen für dieses Anliegen. Nach der Wahl werden wir dann wissen, wie ernst dies gemeint ist.

Grumbrechtstraße vs. Halstenbek

Liebe Freunde des königlichen Spiels,

am Freitag, 28.11.2014, 10:00 Uhr war es endlich soweit. Nach drei Monaten intensiver Vorbereitung traf die Mannschaft der japanischen Schule Halstenbek in der Schule Grumbrechtstraße ein. Unter Leitung des Schulleiters der japanischen Schule: Herr Kanei, sowie der Lehrerin Fr. Miyakita und der Praktikantin Fr. Granse sollte der Rückkampf im Shôgi stattfinden. Am 18. November 2013 war die Shôgimannschaft der Schule Grumbrechtstraße zu Gast bei der japanischen Schule in Halstenbek und nun folgte der Gegenbesuch.

Alles im Griff: Halstenbeks Nanami Hirama (li.) lässt Caner Kurt (re.) aus Hamburg-Heimfeld auflaufen. Foto: Jumpei Tainaka

Alles im Griff: Halstenbeks Nanami Hirama (li.) lässt Caner Kurt (re.) aus Hamburg-Heimfeld auflaufen.
Foto: Jumpei Tanaka

Gespielt wurde im Schachraum der Schule Grumbrechtstraße und Dank der gemeinsamen Aktionen von Schulleitung, Kursleitung und Eltern wurde die Zeit von 10:00 bis 14:00 zu einer Sternstunde des Shôgi. Nebenbei wurde dabei auch Schachgeschichte geschrieben, denn es war das erste Shôgi Turnier überhaupt in der Harburger Geschichte und dies obwohl es auch in Harburg japanische Firmen und Einwohner gibt.
Das Match ging über drei Runden und gewertet wurde sowohl die Mannschaftsleistungen als auch die ersten drei Platzierten. Mit den Schiedsrichtern Fabian Krahe, Dr. Rene Gralla und Jürgen Woscidlo stand ein kompetentes Schiedsrichterteam zur Verfügung. Nach den Begrüßungsworten durch Herrn Kanei und Reiner Kühlke, den Schulleiter der Schule Grumbrechtstrasse ging es dann zur Sache.
Nach Runde 1 Stand es 4:5 zugunsten der japanischen Gäste. Dieser Rückstand wurde aber nach Abschluss der Runde 2 mit dem Ergebnis 8:1 korrigiert. Somit ging es in Runde 3. Diese endetet mit einem Stand von 4:5 für die Gäste. Am Ende gewann die Schule Grumbrechtsrasse in der Mannschaftswertung mit 16:11.

Das ist der Tag von Nanami Hirama (li.) - als Caner Kurt (re.) seine Niederlage eingesteht. Foto: Jumpei Tainaka

Das ist der Tag von Nanami Hirama (li.) – als Caner Kurt (re.) seine Niederlage eingesteht.
Foto: Jumpei Tanaka

Aus Heimfelder Sicht erwiesen sich als wahre Punktemaschinen: Konrad Leo Adler, Caner Kurt und Ian Meinköhn mit jeweils 3 Punkten aus drei Runden sowie Adriano Americo und Elefterius Petridis mit jeweils 2 Punkten aus drei Runden. Aus japanischer Sicht war es besonders Nanami Hirama, die mit 3 Punkten aus drei Runden in den Finalkampf eintreten konnte.
Die Partien des Finalkampfes wurden letztlich durch Blitzpartien (5 Minuten Bedenkzeit) entschieden.

Nach Auslosung der Paarungen für die Finalrunde ging es dann zur Sache:
Nanami Hirama : Ian Meinköhn 1:0 durch Zeitüberschreitung
Konrad leo Adler : Caner Kurt 0:1 durch Zeitüberschreitung
Nanami Hirama : Caner Kurt 1:0 durch Zeitüberschreitung
Konrad Leo Adler : Ian Meinköhn 1:0 durch Zeitüberschreitung
Bleibt noch der Stichkampf um Platz 5.
Hier mussten die beiden Freunde Adriano Americo und Elefterios Petridis die Platzierung ausfechten
Ergebnis: 1:0 für Adriano nach Zeitüberschreitung

Somit lautete die Endplatzierung:
1. Nanami Hirama, die damit einen schönen Sieg für die japanische Schule einfuhr
2. Caner Kurt
3. Konrad Leo Adler
4. Ian Meinköhn
5. Adriani Americo
6. Elefterios Petridis

In der Abschlusszermonie überreichte Herr Kanei den Schülern der Grumbrechtstrasse und Herr Kühlke den japanischen Schülern Urkunden und Medaillen bzw. Pokale.

Fazit:
Es war ein lebendiges und spannendes Turnier. Es liefen spannende und humorvolle Partien ab, wie die zwischen Ian Meinköhn und Sora Fukushima. Bei diesen Partien hatte es den Anschein, als säßen alte Freunde zusammen: Beide lachten und hatten viel Spaß. Auch Herr Kanei, der Schulleiter der japanischen Schule musste an die Bretter und mit einigen Schülern kiebitzen. Wie er in seinem Schlusswort sagte, hätte er es sich nicht vorstellen können einmal Shôgi zu spielen, als er nach Deutschland kam. Nun ja, unverhofft kommt oft.
Dank gilt auch Fr. Adler, die den Kuchen- und Getränkestand managte und für Ordnung im Eingangsbereich sorgte. Dank gilt auch allen Müttern, die Kuchen und Getränke gespendet haben, so dass sich die Spielerinnen und Spieler zwischen den Partien erfrischen konnten.
2015, so bleibt zu wünschen, dürfen die Schüler der Grumbrechtstraße wieder zu Gast in der japanischen Schule sein.
Nach dem Turnier ist vor dem Turnier!

Jürgen Woscidlo
-Kursleiter-

Rene Gralla hat eine Presseschau zum Berichterstattung über das Turnier zusammengestellt.

Die Einzelpartien und Ergebnisse:
Runde 1:
Iori Abe : Melina Böhmer 1:0
Shunsei Inukai : Ghreesham Manjunath 1:0
Taiyo Gakuhari : Paul Geißler 1:0
Aoi Akimoto : Enrico Ruccia 1:0
Nanami Hirama : Elefterios Petridis 1:0
Daichi Nakamura : Caner Kurt 0:1
Michi Hatakeyama : Adriano Americo 0:1
Kanoa Kobayashi : Konrad-Leo Adler 0:1
Sora Fukushima : Ian Meinköhn 0:1

Runde 2:
Elefterios Petridis : Iori Abe 1:0
Caner Kurt : Shunsei Inukai 1:0
Taiyo Gakuhari : Adriano Americo 0:1
Konrad Leo Adler : Aoi Akimoto 1:0
Nanami Hirama : Atanas 1:0
Daichi Nakamura : Ghreesham Manjunath 0:1, nach Bewertung
Michi Hatakeyama : Paul Geißler 0:1
Enrico Ruccia : Kanoa Kobayashi 1:0, nach Bewertung
Ian Meinköhn : Sora Fukushima 1:0

Runde 3:
Iori Abe : Elefterios Petridis 0:1
Caner Kurt : Shunsei Inukai 1:0
Taiyo Gakuhari : Enrico Ruccia 1:0
Konrad Leo Adler : Aoi Akimoto 1:0
Paul Geißler : Nanami Hirama 0:1
Atanas Köhler : Daichi Nakamura: 0:1
Ian Meinköhn : Michi hatakeyama 1:0
Kanoa Kobayashi : Melina Böhmer 1:0
Adriano Americo : Sora Fukushima 0:1

Ausgesetzt haben:
Runde 1: Atanas Köhler
Runde 2: Melina Böhmer
Runde 3: Ghreesham Manjunath
Die Aussetzungen erfolgten, da die Mannschaft der Grumbrechtstraße einen Spieler mehr in der Mannschaftaufstellung hatte, als die Mannschaft der japanischen Gäste.

Shôgi-Schul-Turnier

Zweite Rund im Shôgi-Wettkampf zwischen japanischen Schülern aus Halstenbek und Kids aus Hamburg-Harburg

shogi-turnier-halstenbekManchmal sind die Gaijin japanischer als die Japaner selbst. Als Jürgen Woscidlo, der an der Integrativen Grundschule Grumbrechtstraße in Hamburg-Harburg seit vielen Jahren erfolgreich mehrere Kurse betreut, in denen neben der internationalen Standardversion und chinesischem “XiangQi” vor allem auch Shôgi gelernt werden kann, mit der japanischen Schule in Halstenbek Kontakt aufnahm und einen Wettkampf im besagten Nippon-Schach vorschlug, war die Antwort zunächst ein höfliches “Jein”.
Aber Woscidlo, der zwischen Elbe und Alster inzwischen als Mister Multikulti-Schach bekannt ist, ließ nicht locker, und so fuhr denn Mitte November 2013 tatsächlich ein junges Shogi-Team aus Hamburgs Süden ins schleswig-holsteinische Halstenbek an der nördlichen Peripherie der Hansestadt, um dort gegen die japanischen Kids anzutreten. Ein historisches Treffen, über das auch die regionale Presse berichtet hat.
Und nun steht in wenigen Wochen bereits das Rückspiel auf dem Terminkalender: Am letzten Freitag im November (28.11.2014) hat sich eine Auswahl der japanischen Schule zum Gegenbesuch in der Grumbrechtstraße angemeldet, wo dann ab 10 Uhr die zweite Runde im freundschaftlichen Schlagabtausch auf den 81 Feldern beginnt. Der Anfang einer Serie, die hoffentlich viele Wiederholungen sehen wird.

Von René Gralla

Wahlpflichtbereich Schach 2014/2015

Seit Jahren gibt es nun schon an der Integrativen Grundschule Grumbrechtstraße das Wahlpflichtfach Schach, welches wunderbar betreut wird von Jürgen Woscidlo. Hier lernen die Kinder nicht nur das allseits bekannte FIDE-Schach kennen, sondern auch zahlreiche andere Schachvarianten, wie das chinesische Xiangqi oder das thailändische Makruk. Und eben auch das japanische Shôgi. Neben dem Spaß am Spiel widmet Jürgen Woscidlo die Zeit im Kurs auch den landeskundlichen Aspekten des Schachspiels. So trainieren die Kinder nicht nur ihr spielerisches Können, sondern lernen ganz nebenbei auch etwas über die Welt.

Fabian Krahe

Zum Schach-Blog der Schule Grumbrechtstraße


Liebe Freunde des königlichen Spiels,kifu-jap
am Freitag, 26.09.2014 ist Fabian Krahe im Schachkurs der Grundschule Grumbrechtstraße zu Gast gewesen, um mit der Shôgi-Mannschaft unserer Schule zu trainieren. Eine Stunde lang verriet er Tipps und Tricks und spielte auch simultan gegen die 5 Spieler. Für die Spieler unserer Schule ein willkommenes Training und sicher auch eine Bereicherung. Besonders Konrad Leo Adler machte Fabian das Leben schwer.
Das Fazit aller Beteiligten war denn auch am Ende klar: Viel gelernt, viel Spaß .
Zugleich der Auftakt für ein turbulentes Schachjahr; denn allein im November stehen zwei Shôgiturniere auf dem Plan. Das erste ist der Rückkampf gegen die japanische Schule aus Halstenbek.
Es gibt also noch viele gute Gründe zu üben!

Jürgen Woscidlo
-Kursleiter-