3. Schulturnier: Halstenbek vs. Grumbrechtstraße

Bericht zum Wahlpflichtbereich Schach der Grundschule Grumbrechtstraße

kifu-japAm Freitag, den 13.November 2015 fand in den Räumen der Japanischen Schule Hamburg in Halstenbek das nunmehr dritte Shôgi-Turnier zwischen der Schule Grumbrechtstraße und der Japanischen Schule statt. Beide Mannschaften waren mit sieben Spielerinnen und Spielern angetreten, so dass vielen spannenden Matches nichts mehr entgegenstand.

Gespielt wurden drei Runden im Gruppen. Die Sieger der Gruppenspiele gingen ins Endturnier um die Plätze eins bis vier.
Die Mannschaft aus Heimfeld trat in Bestbesetzung mit bewährten Spielern an, während die Mannschaft der Japanischen Schule, um die Klassenlehrerin Fr. Yukiko Kuboyama mit einer hoch motivierten Mannschaft ins Rennen ging, davon vielen Anfängern, die erst vor einigen Monaten das Spiel gelernt hatten.

Hier die Mannschaftsaufstellung der Schulen:
1) Japanische Schule:
Jungen:
Soma Okano
Taiyo Suzuki
Daichi Suzuki
Kotaro Yamatake

Mädchen:
Moeka Takisawa
Kana Iguchi
Yuna Kanakubo

2) Schule Grumbrechtstraße:
Konrad Leo Adler.
Ghreesham Monjounath,
Ahmed Cetin.
Ian Meinköhn,
Adriano Americo
Paul Geißler
Jaarck van Vhooris.

Mit Konrad-Leo Adler, Ahmed Cetin und Jaarck Van Vhooris konnten drei erfahrene Spieler reaktiviert werden und die Pokalplätze besetzen konnten. Mit Adriano Americo, Ian Meinköhn und Paul Geißler („General Attacke“) standen drei hervorragende Stützen der Heimfelder Mannschaft im Aufgebot.
Als Spitzenspieler der japanischen Mannschaft zeigten sich Soma Okano und Yuna Kanakubo. Soma gelang es mit starkem Positionsspiel bis zum Kampf um die Pokale vorzudringen. Er erreichte schließlich Platz vier. Yuna Kanalubo spielte sehr konzentriert und zeigte in ihren Partien – besonders in der Defensive – Stärke und Nerven.

Nach dem Ausspielen und nach einem gemeinsamen Mittagessen, bei dem die Schüler sich rege austauschten, wurde die Siegerehrung durchgeführt. Dabei ging niemand leer aus, denn jeder erhielt eine Urkunde, einen Pokal oder Medaille, sowie eine Tüte Süßigkeiten. Damit konnte sich jeder als Sieger fühlen.
Greesham Manjunath und Konrad-Leo Adler unterstrichen mit ihren Platzierungen ihre gute Performance vom 2ten Hamburger Kyu Cup 2015. Der Pokal für Jaarc war indes eine echte Überraschung, da er lange Zeit pausiert hatte.

Abgerundet wurden die kulinarischen Highlights durch den tollen Kuchen, den Fr. Americo für das Turnier gebacken hatte und leckere Getränke und Betreuung durch unsere japanischen Gastgeber.

Einen großen Dank gebührt auch Fr. Keiko Shimabukuro, die bei der Vorbereitung und Organisation des Turniers tatkräftig mitgewirkt hatte und Fabian Krahe, der als Schiedsrichter mit viel Humor und Sachkenntnis das Turnier begleitete.

Vielen Dank unseren japanischen Gastgebern für dieses gelungene Shôgifest.

Das nächste Turnier wird im Februar 2016 in Lübeck stattfinden. Ein Datum steht noch nicht fest. Wir hoffen, viele unserer Shôgifreunde dort wieder zu treffen.

Jürgen Woscidlo
-Kursleitung Schach-

Die Rangliste:
1) Konrad Leo Adler
2) Ghreesham Monjounath
3) Jaarc Van Vhooris
4) Soma Okano

Shôgi-Neueinsteiger mischt 2. Hamburger Kyu-Cup auf

Mit einer Riesenüberraschung endete der 2. Kyu-Cup am 7. November 2015 in Hamburg: Der Newcomer Wolfgang Reher schaffte nach fünf Runden einen sensationellen zweiten Platz, obwohl der 58-jährige aus Bad Segeberg sich erst seit einigen Monaten ernsthaft mit Shôgi beschäftigt. Der Norddeutsche hat sich damit als echter Multitasker im Denksport erwiesen: Wolfgang Reher wird als gewiefter Taktiker im internationalen Schach gefürchtet und hat außerdem im Go bereits den 2. Kyu erreicht.

Copyright by: Guanzhong Gao , guanzhonggao@yahoo.de

Copyright by: Guanzhong Gao , guanzhonggao@yahoo.de

Den ersten Platz im Turnier, das unter der Leitung von Uwe Frischmuth in Kooperation mit dem Konfuzius-Institut im stimmungsvollen Teehaus Yu Garden ausgetragen wurde, holte wie im Vorjahr der Berliner Routinier Daniel Többens, 2 Kyu, der nicht einmal einen halben Punkt abgab und ungeschlagen durchmarschierte. Als Dritter konnte der Hamburger Fabian Krahe, 10 Kyu, das Siegertreppchen besteigen, während dem Wolfsburger Ingo Köhler, 8 Kyu, trotz besserem Rating bloß der undankbare Rang 4 blieb.

Uwe Frischmuth (l.) und 2. Platz Wolfgang Reher

Uwe Frischmuth (l.) und 2. Platz Wolfgang Reher

Besonders erfreulich an diesem eintägigen Wettbewerb am ersten Sonnabend im November: Von den 22 Aktiven – eine Steigerung um fast 60 Prozent gegenüber der Premiere des Hamburger Kyu-Cups 2014 – zählten mehr als ein Drittel zur Altersgruppe der Jugendlichen. Darunter waren auch zwei Mädchen: die mit sechs Jahren jüngste Teilnehmerin Aoi Fukiwara und ihre zwei Jahre ältere Schwester Yuna Fujiwara. Als künftiger Hoffnungsträger hat sich der erst neunjährige Markus Müller aus Lübeck gezeigt: Gleich in seinem ersten Turnier setzte er sich zweimal gegen favorisierte Konkurrenz durch.

Wird bestimmt noch mehr von sich hören lassen: Der junge Lübecker Markus Müller (li.), hier gegen den Hamburger Ghreesham Manjunath (re.), der den zweiten Platz belegte in der Jugendkonkurrenz. Foto: Roopa Manjunath

Wird bestimmt noch mehr von sich hören lassen: Der junge Lübecker Markus Müller (li.), hier gegen den Hamburger Ghreesham Manjunath (re.), der den zweiten Platz belegte in der Jugendkonkurrenz. Foto: Roopa Manjunath

Bester Jugendlicher wurde der 10-jährige Konrad-Leo Adler (ließ sogar den erfahrenen Hamburger Masaomi Ishii-sensei hinter sich) vor dem gleichaltrigen Ghreesham Manjunath und dem 11-jährigen Ahmed Cetin. Das hoch talentierte und absolut motivierte Trio stammt aus der Kaderschmiede des Hamburg-Heimfelder Schachlehrers Jürgen Woscidlo, der neben Standardschach und Exotika wie Chinas “Xiangqi” gerade das Shôgi zum Schwerpunkt seines Unterrichts gemacht hat.

Die Sieger des Jugendturniers, das in den 2. Kyu-Cup Hamburg 2015 integriert war (v. l. nach r.): Konrad-Leo Adler (Platz 1), Ghreesham Manjunath (Platz 2) und Ahmed Cetin (Platz 3). Dahinter stehend: Turnierleiter Uwe Frischmuth. Foto: Roopa Manjunath.

Die Sieger des Jugendturniers, das in den 2. Kyu-Cup Hamburg 2015 integriert war (v. l. nach r.): Konrad-Leo Adler (Platz 1), Ghreesham Manjunath (Platz 2) und Ahmed Cetin (Platz 3). Dahinter stehend: Turnierleiter Uwe Frischmuth. Foto: Roopa Manjunath.

Von René Gralla

ENDSTAND DES 2. KYU-CUPS HAMBURG AM 7. NOVEMBER 2015

Place Name Nat. Grade Elo 1 2 3 4 5 Points
1 Többens Daniel DE 2 Kyu 1604 9+ 3+ 4+ 2+ 5+ 5
2 Reher Wolfgang DE 10+ 8+ 9+ 1- 3+ 4
3 Krahe Fabian DE 10 Kyu 1016 4+ 1- 5+ 9+ 2- 3
4 Köhler Ingo DE 8 Kyu 1160 3- 13+ 1- 6+ 7+ 3
5 Katsumura Shinnosuke JAP 14+ 6+ 3- 8+ 1- 3
6 Dreier Konrad DE 11 Kyu 906 11+ 5- 12+ 4- 10+ 3
7 Frischmuth Uwe DE 15 Kyu 606 17+ 9- 10+ 13+ 4- 3
8 Gralla Rene DE 10 Kyu 869 12+ 2- 13+ 5- 16+ 3
9 Dardour Bilal DE 8 Kyu 1150 1- 7+ 2- 3- 11+ 2
10 Haehling von Lanzenauer Luc DE 2- 11+ 7- 14+ 6- 2
11 Wolff Martin DE 860 6- 10- 17+ 12+ 9- 2
12 Adler Konrad-Leo DE 715 8- 14+ 6- 11- 15+ 2
13 Ishii Masaomi DE 538 20+ 4- 8- 7- 21+ 2
14 Freyer Guido DE 5- 12- 15+ 10- 19+ 2
15 Manjunath Ghreesham IND 21+ 17+ 14- 19+ 12- 3
16 Cetin Ahmed DE 19- 21+ 22+ 17+ 8- 3
17 Müller Rolf DE 7- 15- 11- 16- 22+ 1
18 Fujiwara Aoi JAP 22+ - - 1
19 Müller Markus DE 16+ 22- 21+ 15- 14- 2
20 Fujiwara Yuna JAP 13- - - 0
21 Meinköhn Ian DE 15- 16- 19- 22+ 13- 1
22 Imai Shota JAP 18- 19+ 16- 21- 17- 1

Janggi (Koreaschach)

von Fabian Krahe

Die Schachvariante Janggi hat sich in Korea entwickelt und genießt dort eine immer noch große Verbreitung. Besonders beliebt ist es bei älteren Herren, und beim spazieren gehen durch die Straßen von Seoul, kann man mit etwas Glück eine Janggipartie beobachten. Besonders vor dem konfuzianischen Schrein Munmyo im Herzen Seouls finden sich täglich einige dutzend Menschen zum Janggi und Baduk (Go) spielen zusammen.

Koreareise2015 711Koreareise2015 726

Es ist davon auszugehen, dass sich das koreanische Janggi aus dem chinesischen Xiangqi entwickelt hat. Eine Gegenüberstellung beider Spielbretter in der Grundstellung verdeutlicht bereits die bestehenden Ähnlichkeiten.

將棋, 장기
Janggi-Grundaufstellung
象棋
Xiangqi-Grundaufstellung
Janggi.jpg Xiangqi Board.svg

Die Spielregeln des Janggi sind dem Xiangqi gegenüber etwas dynamischer und es ist einfacher ein Remis zu erziehlen. Eine gute Darstellung der Janggi-Regeln auf Englisch findet sich unter folgendem Link: http://ancientchess.com/page/play-janggi.htm
Auf Deutsch konnte ich leider keine gute Zusammenfassung im Internet finden, dafür gibt’s aber eine unfreiwillig komische Regeleinführung als englischsprachiges Youtube-Video:

Nicht nur in Seoul wird kräftig Janggi gespielt, auch in Hamburg finden sich einige Anhänger dieser östlichen Schachvariante.
Dazu ein Eintrag im Schachblog der Grundschule Grumbrechtstraße und eine Partie von Jürgen Woscidlo und Rene Gralla, veröffentlicht auf Shôgi Sinstorf.

Koreareise2015 711

Wer Janggi einmal ausprobieren möchte, der wende sich am besten an Rene. Manchmal bringt Jürgen auch ein Brett zu unserem Treffen im chinesischen Teehaus mit.

Bericht: Shôgi auf dem Hamburger Hina-matsuri 2015

Liebe Shôgi-Freunde,

wie letztes Jahr waren wir Hamburger Shôgi-Spieler mit einem großen Stand auf dem Hina-matsuri, dem japanischen Mädchenfest, in Maori Haus des Völkerkundemuseums vertreten. 2015-03-03-11-54-52Viele Interessierte sind vorbeigekommen, haben sich Zeit genommen und sich die Regeln erklären lassen. Darunter auch erfreulicherweise viele Kinder, die besonders am Dôbutsu-Shôgi (Tier-Shôgi) großen Spaß hatten. In der tollen Atmosphäre des Maori Hauses waren kleine und große Talente und einige sehenswerte Partien zu entdecken.

20150301_15592820150301_153059Besonderer Dank gilt dabei nicht nur unseren beiden jüngsten Spielern, Konrad-Leo Adler und Ghreesham Manjunath, beide im Shôgi-Kurs von Jürgen Woscidlo an der Grundschule Grumbrechtstraße, sondern auch unserem Youtube-Shôgi-Star Hidetchi, der extra aus Köln angereist ist. Darüber hinaus Monika Mizuno Bereuter, die sich unermüdlich für die deutsch-japanische Freundschaft einsetzt – sie hat erst kürzlich den neuen Kulturverein “Deutsch-Japanisches Forum Elbe e.V.” gegründet und ist dessen Vorsitzende -, ebenso Shigeko Takeya und Jumpei Tainaka. Wie immer hat Rene Gralla die Organisation übernommen. Jürgen Woscidlo, Masaomi Ishii, Uwe Frischmuth, Sebastian Mellert, Torben Riemänner, Fabian Krahe und viele andere haben Zeit und Mühe investiert um diesen Tag zu einem Erfolg zu machen.

20150301_150532Das Museum für Völkerkunde Hamburg war eine tolle Gastgeberin und wir freuen uns bereits auf das nächste Mädchenfest 2016.

Einen weiteren Shôgi-Bericht gibt es auf dem Blog: Shogi Sinstorf von Jürgen Woscidlo. Auch veröffentlicht auf Shôgi Hamburg.

Einen allgemeinen Bericht zum Hina-matsuri 2015 auf sumikai.com.

20150301_150752Das Hina-matsuri wird jedes Jahr am 3. März begangen. Bei diesem aus der Edo-Zeit (1600-1868) stammenden Brauch werden Puppen, die den klassischen japanischen Hofstaat darstellen, auf ein mehrstufiges Podest gestellt. Dieser Brauch soll vor Gefahren schützen.

Bericht vom Hina-matsuri 2015

Liebe Freunde des königlichen Spiels,

für alle Japanunkundigen sei hier kurz erklärt, was das Hina-matsuri ist:
Einmal im Jahr gibt es in Japan ein Puppenfest, das Hina-matsuri genannt wird. Heranwachsende Mädchen stellen Puppen des traditionellen japanischen Kaisers, der Kaiserin und des Hofstaats auf ein Podest, um böse Geister abzuwehren. Seit mehren Jahren richtet das Museum für Völkerkunde in Hamburg zu dieser Gelegenheit ein Kultur-Fest aus.

Das diesjährige Hina-matsuri geht seinem Ende entgegen, offizieller Schluss ist 18:00h. Zeit also für das Shôgi ein erstes Resümee zu ziehen:
1) Harburg: die Schule Grumbrechstraße war mit Konrad-Leo Adler und Greesham Monjounath würdig vertreten.
2) Mit der Anwesenheit von Hidetchi (5. Dan), sowie vieler Shôgi-Aktivisten, wie Dr. René Gralla, Fabian Krahe, Sebastian Mellert, Jürgen Woscidlo und Masaomi Ishii war für eine gute personelle Präsenz gesorgt.
3) Die Partien die Konrad-Leo Adler mit dem Shôgi-Großmeister Hidetchi und René Gralla spielte, waren sehenswert. Auch Greeshams Partien gegen Hidetchi und Konrad-Leo Adler waren spannend.
4) Der Shôgi-Stand war gut besucht und mit dem Maori Haus hatte das Shôgi eine tolle Location.
5) Es waren wieder viele Shôgi-Talente zu entdecken und viele entdeckten ihr Herz für Shôgi.
6) Das Museum für Völkerkunde ist wieder einmal ein großartiger Gastgeber gewesen.
So freuen wir uns auf das Hina-matsuri 2016.

Jürgen Woscidlo
-Kursleiter-

Dieser Beitrag ist zuerst auf dem Blog: Shogi Sinstorf veröffentlicht worden. Die Übernahme erfolgt mit kleinen redaktionellen Änderungen und freundlicher Genehmigung des Autors

Shôgi auf dem Hina-matsuri 2015 – Hidetchi ist dabei

Zwischen 11 und 18 Uhr werden wir am 1. März Shôgi auf dem Hina-matsuri präsentieren. (Eröffnung des Hina-matsuri um 10:30 Uhr im Foyer)

Flyer Hina-matsuri

Wir freuen uns Ankündigen zu dürfen, dass dieses Jahr:
der Shôgi-Youtube-Star Hidetchi unser Gast sein wird!

Bringing Shogi back to Hamburg: Hidetchi (l.) und René Gralla (r.).  Foto: Bernd-Jürgen Fischer

Hidetchi (l.) und René Gralla (r.) auf dem Hamburger Japantag 2013.
Foto: Bernd-Jürgen Fischer

Wie im letzten Jahr, zeigen wir Shôgi im Maori-Haus.
Kommt vorbei und lernt das spannende japanische Strategiespiel kennen!

Neben Shôgi wird es viele weitere Workshops und Vorträge geben. Vorbeikommen lohnt sich! An Kosten fällt allerdings der Museumseintritt an.
Hier geht’s zur vollständigen Veranstaltungsübersicht.

Anfahrt:
Museum für Völkerkunde Hamburg
Rothenbaumchaussee 64
20148 Hamburg

Mehr Informationen:
http://www.hina-matsuri.de

Fabian Krahe

Grumbrechtstraße vs. Halstenbek

Liebe Freunde des königlichen Spiels,

am Freitag, 28.11.2014, 10:00 Uhr war es endlich soweit. Nach drei Monaten intensiver Vorbereitung traf die Mannschaft der japanischen Schule Halstenbek in der Schule Grumbrechtstraße ein. Unter Leitung des Schulleiters der japanischen Schule: Herr Kanei, sowie der Lehrerin Fr. Miyakita und der Praktikantin Fr. Granse sollte der Rückkampf im Shôgi stattfinden. Am 18. November 2013 war die Shôgimannschaft der Schule Grumbrechtstraße zu Gast bei der japanischen Schule in Halstenbek und nun folgte der Gegenbesuch.

Alles im Griff: Halstenbeks Nanami Hirama (li.) lässt Caner Kurt (re.) aus Hamburg-Heimfeld auflaufen. Foto: Jumpei Tainaka

Alles im Griff: Halstenbeks Nanami Hirama (li.) lässt Caner Kurt (re.) aus Hamburg-Heimfeld auflaufen.
Foto: Jumpei Tanaka

Gespielt wurde im Schachraum der Schule Grumbrechtstraße und Dank der gemeinsamen Aktionen von Schulleitung, Kursleitung und Eltern wurde die Zeit von 10:00 bis 14:00 zu einer Sternstunde des Shôgi. Nebenbei wurde dabei auch Schachgeschichte geschrieben, denn es war das erste Shôgi Turnier überhaupt in der Harburger Geschichte und dies obwohl es auch in Harburg japanische Firmen und Einwohner gibt.
Das Match ging über drei Runden und gewertet wurde sowohl die Mannschaftsleistungen als auch die ersten drei Platzierten. Mit den Schiedsrichtern Fabian Krahe, Dr. Rene Gralla und Jürgen Woscidlo stand ein kompetentes Schiedsrichterteam zur Verfügung. Nach den Begrüßungsworten durch Herrn Kanei und Reiner Kühlke, den Schulleiter der Schule Grumbrechtstrasse ging es dann zur Sache.
Nach Runde 1 Stand es 4:5 zugunsten der japanischen Gäste. Dieser Rückstand wurde aber nach Abschluss der Runde 2 mit dem Ergebnis 8:1 korrigiert. Somit ging es in Runde 3. Diese endetet mit einem Stand von 4:5 für die Gäste. Am Ende gewann die Schule Grumbrechtsrasse in der Mannschaftswertung mit 16:11.

Das ist der Tag von Nanami Hirama (li.) - als Caner Kurt (re.) seine Niederlage eingesteht. Foto: Jumpei Tainaka

Das ist der Tag von Nanami Hirama (li.) – als Caner Kurt (re.) seine Niederlage eingesteht.
Foto: Jumpei Tanaka

Aus Heimfelder Sicht erwiesen sich als wahre Punktemaschinen: Konrad Leo Adler, Caner Kurt und Ian Meinköhn mit jeweils 3 Punkten aus drei Runden sowie Adriano Americo und Elefterius Petridis mit jeweils 2 Punkten aus drei Runden. Aus japanischer Sicht war es besonders Nanami Hirama, die mit 3 Punkten aus drei Runden in den Finalkampf eintreten konnte.
Die Partien des Finalkampfes wurden letztlich durch Blitzpartien (5 Minuten Bedenkzeit) entschieden.

Nach Auslosung der Paarungen für die Finalrunde ging es dann zur Sache:
Nanami Hirama : Ian Meinköhn 1:0 durch Zeitüberschreitung
Konrad leo Adler : Caner Kurt 0:1 durch Zeitüberschreitung
Nanami Hirama : Caner Kurt 1:0 durch Zeitüberschreitung
Konrad Leo Adler : Ian Meinköhn 1:0 durch Zeitüberschreitung
Bleibt noch der Stichkampf um Platz 5.
Hier mussten die beiden Freunde Adriano Americo und Elefterios Petridis die Platzierung ausfechten
Ergebnis: 1:0 für Adriano nach Zeitüberschreitung

Somit lautete die Endplatzierung:
1. Nanami Hirama, die damit einen schönen Sieg für die japanische Schule einfuhr
2. Caner Kurt
3. Konrad Leo Adler
4. Ian Meinköhn
5. Adriani Americo
6. Elefterios Petridis

In der Abschlusszermonie überreichte Herr Kanei den Schülern der Grumbrechtstrasse und Herr Kühlke den japanischen Schülern Urkunden und Medaillen bzw. Pokale.

Fazit:
Es war ein lebendiges und spannendes Turnier. Es liefen spannende und humorvolle Partien ab, wie die zwischen Ian Meinköhn und Sora Fukushima. Bei diesen Partien hatte es den Anschein, als säßen alte Freunde zusammen: Beide lachten und hatten viel Spaß. Auch Herr Kanei, der Schulleiter der japanischen Schule musste an die Bretter und mit einigen Schülern kiebitzen. Wie er in seinem Schlusswort sagte, hätte er es sich nicht vorstellen können einmal Shôgi zu spielen, als er nach Deutschland kam. Nun ja, unverhofft kommt oft.
Dank gilt auch Fr. Adler, die den Kuchen- und Getränkestand managte und für Ordnung im Eingangsbereich sorgte. Dank gilt auch allen Müttern, die Kuchen und Getränke gespendet haben, so dass sich die Spielerinnen und Spieler zwischen den Partien erfrischen konnten.
2015, so bleibt zu wünschen, dürfen die Schüler der Grumbrechtstraße wieder zu Gast in der japanischen Schule sein.
Nach dem Turnier ist vor dem Turnier!

Jürgen Woscidlo
-Kursleiter-

Rene Gralla hat eine Presseschau zum Berichterstattung über das Turnier zusammengestellt.

Die Einzelpartien und Ergebnisse:
Runde 1:
Iori Abe : Melina Böhmer 1:0
Shunsei Inukai : Ghreesham Manjunath 1:0
Taiyo Gakuhari : Paul Geißler 1:0
Aoi Akimoto : Enrico Ruccia 1:0
Nanami Hirama : Elefterios Petridis 1:0
Daichi Nakamura : Caner Kurt 0:1
Michi Hatakeyama : Adriano Americo 0:1
Kanoa Kobayashi : Konrad-Leo Adler 0:1
Sora Fukushima : Ian Meinköhn 0:1

Runde 2:
Elefterios Petridis : Iori Abe 1:0
Caner Kurt : Shunsei Inukai 1:0
Taiyo Gakuhari : Adriano Americo 0:1
Konrad Leo Adler : Aoi Akimoto 1:0
Nanami Hirama : Atanas 1:0
Daichi Nakamura : Ghreesham Manjunath 0:1, nach Bewertung
Michi Hatakeyama : Paul Geißler 0:1
Enrico Ruccia : Kanoa Kobayashi 1:0, nach Bewertung
Ian Meinköhn : Sora Fukushima 1:0

Runde 3:
Iori Abe : Elefterios Petridis 0:1
Caner Kurt : Shunsei Inukai 1:0
Taiyo Gakuhari : Enrico Ruccia 1:0
Konrad Leo Adler : Aoi Akimoto 1:0
Paul Geißler : Nanami Hirama 0:1
Atanas Köhler : Daichi Nakamura: 0:1
Ian Meinköhn : Michi hatakeyama 1:0
Kanoa Kobayashi : Melina Böhmer 1:0
Adriano Americo : Sora Fukushima 0:1

Ausgesetzt haben:
Runde 1: Atanas Köhler
Runde 2: Melina Böhmer
Runde 3: Ghreesham Manjunath
Die Aussetzungen erfolgten, da die Mannschaft der Grumbrechtstraße einen Spieler mehr in der Mannschaftaufstellung hatte, als die Mannschaft der japanischen Gäste.

Wahlpflichtbereich Schach 2014/2015

Seit Jahren gibt es nun schon an der Integrativen Grundschule Grumbrechtstraße das Wahlpflichtfach Schach, welches wunderbar betreut wird von Jürgen Woscidlo. Hier lernen die Kinder nicht nur das allseits bekannte FIDE-Schach kennen, sondern auch zahlreiche andere Schachvarianten, wie das chinesische Xiangqi oder das thailändische Makruk. Und eben auch das japanische Shôgi. Neben dem Spaß am Spiel widmet Jürgen Woscidlo die Zeit im Kurs auch den landeskundlichen Aspekten des Schachspiels. So trainieren die Kinder nicht nur ihr spielerisches Können, sondern lernen ganz nebenbei auch etwas über die Welt.

Fabian Krahe

Zum Schach-Blog der Schule Grumbrechtstraße


Liebe Freunde des königlichen Spiels,kifu-jap
am Freitag, 26.09.2014 ist Fabian Krahe im Schachkurs der Grundschule Grumbrechtstraße zu Gast gewesen, um mit der Shôgi-Mannschaft unserer Schule zu trainieren. Eine Stunde lang verriet er Tipps und Tricks und spielte auch simultan gegen die 5 Spieler. Für die Spieler unserer Schule ein willkommenes Training und sicher auch eine Bereicherung. Besonders Konrad Leo Adler machte Fabian das Leben schwer.
Das Fazit aller Beteiligten war denn auch am Ende klar: Viel gelernt, viel Spaß .
Zugleich der Auftakt für ein turbulentes Schachjahr; denn allein im November stehen zwei Shôgiturniere auf dem Plan. Das erste ist der Rückkampf gegen die japanische Schule aus Halstenbek.
Es gibt also noch viele gute Gründe zu üben!

Jürgen Woscidlo
-Kursleiter-

Kurzbericht: Shôgi im japanischen Teehaus im Juni

Auch im Juni haben wir wieder das japanische Teehaus in Planten un Blomen bespielt. Diesmal zusammen mit Go-Spielern. Das sorgte für ein volles Haus und einen vergnüglichen Nachmittag. Besonders Go lockte Interessierte, auch Shôgi-Spieler haben das Strategiespiel aus China ausprobiert, mancher Go-Spieler Shôgi: Kann man sich bessere Synergieeffekte erhoffen?

jap_teehaus_20140601_01

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Fabian Krahe

Bericht: Japanischer Kulturtag 2014

Am Samstag, den 24.05.2014 haben wir auf dem japanischen Kulturtag 2014 Shôgi präsentiert.

Begrüßung mit Taiko-Trommlern und dem Kanemaki Chor Hamburg e.V.

Begrüßung mit Taiko-Trommlern und dem Kanemaki Chor Hamburg e.V.

Nicht nur der Kulturtag war gut besucht, auch unsere Shôgi-Ecke. Nach dem im vorigen Jahren der Einsatz von René Gralla und Hidetchi zu einem erfolgreichen Wiederbeleben der Shôgi-Szene in Hamburg geführt hatte, konnten sich beide diesmal über engagierte Unterstützung durch Neuzugänge des letzten Jahres freuen.

Hidetchi

Hidetchi erklärt Dobutsu-Shôgi

Shôgi-Spieler

Neben einigen “alten Hasen” haben auch Neulinge konzentriert gespielt

Fabian Krahe